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Japan

Die schönsten Foto Spots beim Minoh Wasserfall in Osaka

By Posted on 15 3 m read

Osaka ist neben der pulsierenden Weltmetropole Tokyo noch eine Stadt in Japan, für die ihr mehr als nur zwei Tage einplanen solltet! Ich habe auf meiner Japantour sehr viele Sehenswürdigkeiten entdeckt und nehme euch mit zu den schönsten Foto Spots bei den berühmten Wasserfällen  in Osaka.

Minoh Park (箕面公園, Minō Kōen, auch Minoo Park geschrieben) liegt ein wenig außerhalb des dicht besiedelten Osaka und ist von schönsten Wäldchen umgeben! Ich habe den Tipp bekommen, mit dem Rad über die Berge von Osaka nach Minoh zu fahren, was ich mit meinem kleinen Klapprad auch gemacht habe. Verfahren  konnte ich mich dabei nicht, weil ich nur zwei größere Straßen nehmen musste.

Wann ist der beste Zeitpunkt die Minoh Wasserfälle zu entdecken?

Die beste Jahreszeit für schönste Motive und Foto Spots für die Minoh Wasserfälle ist der Herbst mit seinen „Japan Autumn Colors“ in den sich das Laub in unterschiedlichsten Farben zeigen (lest auch den Beitrag über  die Kyoto Autumn Leaves) . Die Ahornblätter in Minoh Park färben sich in ein berühmtes Ahorn-Rot. Die beste Zeit die Laubfärbung im Herbst zu bewundern ist Mitte bis Ende November. Auch wer im Sommer dem warmen, feuchten Osaka für einen Tag enfliehen möchte, ist hier richtig. An den Wasserfällen kann man schön seine Füße ins Wasser halten. 

Wie komme ich zum Minoh Wasserfall?

Nun, meine Wegbeschreibung war relativ einfach. Ich bin dem Tipp gefolgt, mich vom Bahnhof aus einfach einer Gruppe Japaner anzuschließen, die alle scheinbar den gleichen Weg hatten. Und so war es dann auch. Eine kleine Gruppe nach der anderen, jeweils geführt von weißen Fähnchen und mit fröhlichen Gesichtern fleißig Bilder knipsend, tummelte sich an der Minoh Station, die nur einen Ausgang hat. Ich stellte also mein Klapprad in der Nähe der Minoh Station ab an der ein paar japanische Souvenir-Lädchen waren und ging Richtung Water Fallsgerade nach Norden, nach fünf Minuten Wegs an einigen Souvenirshops vorbei kam der Minoh-Fluss in Sichtweite. Von hier aus musste ich einfach nur noch etwa 40 Minuten lang dem Fluss bis zum Wasserfall folgen: Neben dem Minoh-Fluss befindet sich ein Hinweis-Schild zum knapp drei Kilometer langen Wanderweg zum Wasserfall. Ich habe allerdings tatsächlich etwas länger gebraucht, weil ich die schönsten Foto Spots beim Minoh Wasserfall eingefangen habe.

Von Namba Parks zu der Minoh Station mit der Hankyu-Linie sind es Zirka 30 Minuten. Eine weiter Möglichkeit ist den Bus von Senrichu Station nach Minoh Station zu wählen.

Der Eintritt ist frei.

Die schönsten Foto Spots beim Minoh Wasserfall

 

Ryuanji-Tempel

Der Ryuanji-Tempel wurde von En-No-Gyoja, einem sagenumwobenen Einsiedler 658 gegründet. Denn die Göttin Benzaiten soll ihm Erleuchtung gegeben haben, als er unter dem Minoh Wasserfall meditierte. Also verehrte er Benzaiten im Ryuanji. Er brannte im 16. Jahrhundert nieder und wurde wiederaufgebaut. Hier soll auch die japanische Lotterie entstanden sein.

Momiji-no Tempura und Yuzu-Süßigkeiten

Direkt am Anfang des Wanderweges gibt es Geschäfte, die Momiji-no Tempura verkaufen. Dies sind in Öl gebackene Süßigkeiten aus Ahorn-Blättern. Ein gewisser En-No-Gyoja soll sie vor 1.300 Jahren erfunden und sie hier schon an Reisende verkauft haben. Außerdem gibt es hier als lokale Spezialität erfrischende Süßigkeiten aus Yuzu ( Zitrusfrüchten ). Kostenpunkt für beide Produkte sind etwa 200~300 Yen. Ein schöner Snack für den weiteren Weg. Aber passt auf, dass euch nicht einer der hier lebenden Affen euren Snack streitig macht. Bitte nicht füttern.

Saikouji-Tempel

Auf dem Weg zum Wasserfall, gleich hinter der ersten Brücke Ichinohashi, seht ihr rechts eine zweite Brücke, die zum Tempel Saikouji führt. Von der Brücke aus geht ihr etwa 10 Minuten zum dem Tempel, in die Berge hinein. Er wurde 658 von En-No-Gyoja gegründet. Hier wird der heilige Gott Daisho-Kangiten verehrt. Früher wurde er Ganesh genannt und war als Gott der Weisheit und des Glücks bekannt.

 

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Entdecke Kyoto in schönster Laubfärbung im Herbst

By Posted on 18 3 m read
Hallo meine Lieben, ich war zu Besuch bei meinem Bruder in Osaka und wir sind einen Tag nach Kyoto gefahren. Ich muss sagen es ist eine wirklich unglaubliche Stadt. Eine wahre japanische Metropole randvoll faszinierenden Großstadtflairs und gleichzeitig mit atemberaubender Natur und spannendem kulturellem, historischem Erbe.

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400 Kilometer südwestlich von Tokio und nur 40 Kilometer von Osaka entfernt liegt Kyoto von Bergen umgeben in einem wahren Kessel. Es ist mit 1,5 Mio Einwohnern die siebtgrößte Stadt Japans und ein wahrer geschichtlicher und historischer Schatz.

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Kyoto steckt voll mit Sehenswürdigekeiten. Kein Wunder, dass der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der Stadt ist. Wir haben uns vor allem die zahlreichen wunderschönen Tempel und Schreine angeschaut. Die Sehensürdigkeiten verteilen sich auf drei Gebiete im Osten, Norden und Westen der Stadt. Für uns war aber die Natur eine der Hauptattraktionen. Kyoto in Herbstfarben ist wirklich eine Reise wert.

Was im Frühling die Kirschblüten sind, ist Koyo (die schönste Laubfärbung) im Herbst. Unsere Tagestour führt uns zu zwei Tempeln. Wenn ich früher dachte, ein Tempel sei nur ein Gebäude, weiß ich ich nun, dass es sich um einen größeren Komplex mit Gebäuden, Gärten und Hallen handelt. Für einen Besuch mit Eintritt reichen drei Stunden nicht aus. Zunächst machen wir einen Rundgang durch den

Kodaiji-Tempel in Kyoto

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Anschließend geht’s zum UNESCO-Wetkulturerbe mit einem der schönsten Ausblicke:

Kiyomizu-dera in Kyoto

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Wir haben uns das Higashiyama, das Viertel mit den Holzhäusern angesehen. Die kleinen Lädchen erinnern an die Zeit, wie Kyoto früher ausgesehen hat. Noch bevor ich die Camera zucken kann, fährt ein Taxi im dichten Gedränge und ein paar geladene Gäste steigen aus, um in ein angesehenes Restaurant zu gehen. Ein Besuch hier lohnt sich wirklich.

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Haben wir hier auch echte Geishas, die traditionellen japanischen Unterhaltungskünstlerinnen gesehen? Es gibt immer weniger von ihnen und im heutigen Japan sind sie kaum noch anzutreffen. Tatsächlich, ich hatte Glück und habe eine Maiko (angehende Geisha) gesehen und da entstand dieses Bild.

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Viele junge Mädchen und Damen ziehen teilweise echte Seidenkimonos und teilweise günstigere Kimonos an, schminken sich, tragen Holzsandalen (Getas) mit Tabi Socken und prachvollen Haarschmuck. Für sie ist es ein Ausflug an dem sie sich gegenseitig schöne Erinnerungsfotos knipsen. Für uns Touristen sind sie eine Augenweide.

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Die wunderbare Aussicht auf Kyoto bei Tag und bei Nacht zu genießen lohnt sich wirklich. Mein Tipp: Spart Euch die Kohle, den Kyoto Tower zu besuchen und steigt stattdessen die lange Treppe der Kyoto-Station (Hauptbahnhof) hinauf. Hier genießt ihr einen tollen Ausblick.
Kyoto Station

Kyoto Station

Kyoto Station Treppe zum Ausblick über die Stadt

Kyoto Station Treppe zum Ausblick über die Stadt

Blick über Kyoto bei Nacht

Blick über Kyoto bei Nacht

Und die Süßigkeiten der Stadt müsst ihr probieren! Yatsuhashi sind eine Art süßes Reisgebäck, sehr lecker. Wir haben auch die für Kyoto traditionellen Nama yatsuhashi ( 生八ツ橋) vor Ort probiert und uns eine Packung mit verschiedenen Füllungen, zum Beispiel mit roter Bohnenpaste und Zimt- oder Matchageschmack, als Geschenk für zu Hause mitgenommen. Einfach wunderbar!
Diesen Beitrag habe ich zu Sabines Bloggerprojekt Stadt, Land, Fluss von Ferngeweht verfasst: 26 Blogger schnappen sich einen Buchstaben und schreiben Texte, die ihre Leser quer durchs Alphabet führen. Meine Reise führt mit zum J wie Japen.
Eure Alex.

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