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Luxushotel

Luxus und Naturerlebnis – Hotel Endsleigh in Devon

By Posted on 6 5 m read

Dornröschenschlaf in Englands Südwesten

Hotel Endsleigh Gartenansicht

Im Südwestlichen Ende Englands steht die Zeit still. Wir fahren über wenig befahrene Landstraßen und immer wieder halten wir an – die kleinen uralten Kirchen am Wegesrand, die kleinen alten Häuser und ehrwürdigen Landsitze sind immer wieder zu schön, um sie links liegen zu lassen. Die ganze Landschaft atmet den Geist einer alten Kulturlandschaft und es fällt in vielen Orten nicht schwer, sich vorzustellen, wie es vor 100 Jahren aussah: Genauso wie jetzt – ok, es gab noch weniger Autos. Im Übrigen zeigen sich uralte Gärten und Gemäuer, in denen die Zeit still stehengeblieben zu sein scheint.

Hotel Endsleigh Devon – idyllischer Traum im Grünen

Hotel Endsleigh Gartenansicht

Terrasse des Hotel Endsleigh

Am äußersten Ende Devons, direkt am Grenzflüsschen Tamar, liegt ein solcher alter Kunstgartens. Ein Herr Humphry Repton hat ihn vor 200 Jahren in 1814 angelegt und sine kleinen Wasserfälle, Teiche, Grotten, Zierbauten und Rundgänge bleiben bis heute. Inmitten dieses Gartens, seinerseits umgeben von idyllischer Landschaft mit Jagd- und Fischgründen, liegt Hotel Endsleigh. Nachdem wir uns von der letzten größeren Landstraße schon etwa zwei Meilen durch einen kleinen Hohlweg gewunden haben, führt die Hotelauffahrt noch einmal vielleicht einen Kilometer durch die Grünanlagen des Hotels. Kleine Schildchen bitten uns, nicht schneller als 10 Meilen zu fahren. Auf den gewundenen Wegen würde der Bremsweg sonst wohl schnell einmal an der Stoßstange eines etwaigen Gegenübers beginnen. Hier begegnet uns jedoch nie ein Auto. Dafür zahllose kleine bodenbrütende Vögel, es könnten Fasane sein, die links und rechts vor unserem Wagen davonstieben.

Hotel Endsleigh Ausblick

Terrasse des Hotel Endsleigh

Hotel Endsleigh - Seitenansicht

Hotel Endsleigh – Seitenansicht. Hier oben im ersten Stock lag unsere Suite

Ein Haus voll Geschichte

Ich muss an den 6. Duke of Bedfort denken. Er hat sich dieses Refugium 1811 bauen lassen. Ihm gehörte seinerzeit ein Drittel von ganz Devon – und er entschied sich für diesen Ort mit Hanglage in der Nähe des Flusses, weit schweifendem Blick und reichen Jagdgründen rings herum ganz am äußersten Rand seiner Besitzungen. Jenseits der Tamar beginnt Cornwall und das dortige warme, ja mediterrane Klima ist hier schon sehr zu spüren. Obwohl es schon Oktober ist, brauchen wir nie mehr als einen Pullover; in der Sonne lässt es sich problemlos im dünnen Hemdchen aushalten. Wir erreichen das Ende der geschlängelten Zufahrt und schlagartig liegt hinter der letzten Biegung das Hotel vor uns.

#Detail Hotel Endsleigh Wiese Hotel Endsleigh

Garten Hotel Endsleigh

Ein mächtiges Landhaus erstreckt sich hier. Das Auge läuft unruhig über die zahllosen Giebelchen und Erker – der Bau ist in Bogenform errichtet und wirkt irgendwie zerschachtelt. Ein Eindruck des Geheimnisvollen breitet sich in uns aus und wir freuen uns, dieses Haus zu erkunden. Doch sind wir hier überhaupt richtig? Das Navi führte uns hierher, an der Straße stand ein Wegweiser. Aber wir haben kein Hotelschild passiert und auch an dem Gebäude selber lässt keine Inschrift darauf schließen, wofür es genutzt wird. Die Autos auf dem Parkplatz, allesamt mit englischen Kennzeichen, zeigen uns, dass wir hier nicht allein sind. Aber nicht, dass wir in eine private Jagdgesellschaft platzen?

Hotel Endsleighs innere Werte

Blick aus der Suite im Hotel Endsleigh

Hotel Endsleigh Devon – Luxushotel in Milton Abbot Review

Wir wählen einfach die größte Eingangstür an der Forderseite und treten unmittelbar in ein behaglich eingerichtetes Kaminzimmer. Vielleicht doch ein privater Landsitz? Alles wirkt, als sei der Hausherr nur kurz ausgegangen und werde jederzeit zum Tee vor dem brennenden Kaminfeuer zurückerwartet. Als wir uns umsehen, werden wir freundlich gefragt, ob uns geholfen werden könne und so gelangen wir zur Rezeption. Unsere Suite liegt am äußersten Ende des Hauses. Bei insgesamt nur 14 Zimmern und vier Suiten ist der Begriff des äußersten Endes allerdings relativ zu sehen.

Höchste Qualität trifft traumhaftes Ambiente zum Wohlfühlen

Schreibtisch in der Suite im Hotel Endsleigh

Suite in Hotel Endsleigh

Unsere Suite in Hotel Endsleigh

Die beiden großen Zimmer sind behaglich eingerichtet und bieten eine traumhafte Aussicht. In diesem Landsitz hat man auch einfach keine Wahl: Egal, aus welchem Zimmer man auch schaut, überall erstreckt sich weites Grün. Die Räume sind wie das gesamte Hotel sehr behaglich eingerichtet. Als nämlich Hotelière Olga Polizzi 2004 das Haus mit seinem kleinen 44-Hektar-Vorgarten erwarb, gelang ihr der Spagat, sowohl große Teile der Einrichtung zu erhalten, aber zugleich nie das Gefühl von Verstaubtheit aufkommen zu lassen. Auch nicht von rücksichtsloser Modernität, wohlgemerkt. Nehmen wir einmal das Badezimmer: Die Ausstattung ist auf dem neuesten Stand der Technik und von höchster Qualität. Es wäre aber unmöglich, zu sagen, ob die Badewanne nun ein Jahr oder 20 Jahre alt ist – sie ist einfach Keramik in zeitloser Eleganz. Uns ist vollkommen klar, dass die Armaturen durchweg neu sind – sie wirken aber nicht zwingend so. Und so geht es weiter: Viele Einrichtungsgegenstände wie Sessel und Holztische sind augenscheinlich nicht neu, aber in tadellosem Zustand wie frisch aufgearbeitet aus einem Antiquitätenhandel eingetroffen.

Die Anlage: Hinter jeder Ecke versteckt sich eine Überraschung

Badewanne im Bad der Suite in Hotel Endsleigh

Sitzgelegenheit im Nebenraum der Suite in Hotel Endsleigh

Doch wir wollen uns nicht ewig auf unseren Zimmern aufhalten und so gehen wir hinunter, das Hotel Endsleigh zu erkunden. Hier folgt Raum auf Raum, die Gänge winkeln sich, hinter jeder Ecke wartet eine neue Überraschung, ein Überblick stellt sich nur langsam ein. Aber überall herrscht gemütliche Ruhe vor. Wir begegnen niemandem – der Tee wird gerade in einem Salon serviert – und auch später stets nur gelegentlich einem Gast: Bei der Größe des Hauses und der geringen Zahl an Gästezimmern sind einfach nicht viele Kunden hier, denen wir begegnen könnten. Das Haus scheint den Mitarbeitern zu gehören, die sich stets aufs Neue freundlich erkundigen, freudig Tipps und Hinweise geben. Wir reißen uns von den Betrachtungen des Interieurs los und verlassen das Hotel über eine Terrasse.

Hier können wir den direkt das Hotel umschließenden Teil des Gartens bewundern mit seinen Rosenbeeten, weitläufigen Wiesen und Sonnenliegen. Am Fuße des Hanges erspähen wir den Fluss und genießen es im Übrigen, durch den Garten zu schlendern und uns an der wunderschönen Anlage und dem Anblick des Hotels zu erfreuen.

Viel zu entdecken im Hotel Endsleigh

Blumen im Garten des Hotel Endsleigh

Sonnenuhr Blumen im Garten des Hotel Endsleigh

Gartenansicht Hotel Endsleigh

Die Zeit in Hotel Endsleigh wird nicht lang. Wer nicht gerade selber ein Freund des Angelsports ist, dem bietet das Hotel auch andere Zerstreuung. Massagen müssen 24 Stunden im Voraus gebucht werden, der Croquet-Rasen, Bibliothek, Badminton-Platz, Tischtennisplatte und Spiele stehen gleich zur Verfügung. Die Zimmer sind natürlich mit Fernseher, DVD-Spielern ausgestattet. Aber wir schalten während unseres gesamten England-Urlaubs keine Minute den Fernseher an, dafür gibt es viel zu viel zu entdecken. Wir nehmen uns auch  die Zeit, ein wenig die Umliegende Gegend zu erkunden. Das Hotel liegt am Rande des kleinen Ortes Milton Abbot. Uns wurde hier ein guter Pub empfohlen, uns zieht es aber direkt ins wenige Kilometer entfernte Tavistock. In der alten Klosterstadt gibt es viel zu erkunden. Und Dartmoor liegt nur wenige Kilometer weiter – Ausritte werden gerne durch das Hotel gebucht.

Wir haben auch Hotel Tresanton in Cornwall besucht – ein herrliche Küstenhotel in St. Mawes.

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Fine Dining im Rive Gauche des Baur au Lac Zürich

By Posted on 18 4 m read

Baur au Lac – Hoteljuwel am Zürichsee

Zürich gehört in den letzten zwei Jahren zu den Städten, die wir immer wieder gerne besuchen – so wie Lübeck oder Berlin. Die Stadt bringt eine wunderschöne Mischung aus Überschaubarkeit, beeindruckender Natur in Gestalt des Zürichsees und der Bergmassive am Horizont und zugleich der Atmosphäre und baulichen Eindrücklichkeit einer Weltstadt mit sich. Dies sind Gründe, weshalb Zürich schon seit langem beliebtes Ziel nicht nur von Geschäftsreisenden, sondern auch von Städtereisenden ist. Dabei gibt es in der Stadt verschiedenste Unterkunftsmöglichkeiten vom mittelpreisigen, familiengeführten Hotel (wirklich billige Unterkünfte lassen sich in der Stadt eher nicht finden) bis hin zu wahrhaften Perlen der Hotellerie, die allerhöchsten Standard für ihre anspruchsvollen Gäste bereithält. Ein Juwel dieser Kategorie, das Fünf-Sterne-Hotel und Mitglied der „Leading Hotels of the World“ Baur au Lac am Zürichsee, haben wir uns einmal etwas näher zeigen lassen. Wir waren bei der Hotelführung höchst angetan von den hochwertig aber doch gemütlich-wohnlich ausgestatteten Zimmern.

Rive Gauche: Fine Dining in Zürich

Den Abend verbrachten wir im Rive Gauche. Dieses am Baur au Lac angegliederte Restaurant mit Bar steht als Hotelbar und Hotelrestaurant den Gästen des Hotels zur Verfügung, verfügt aber auch über einen Zugang von außen, der es den Bewohnern der Stadt als gehobenes Speiselokal oder stilvolle Location für einen abendlichen Cocktail und „fine casual dining“ öffnet. Wir beginnen mit einem Aperitif an der Bar. Unsere Wahl fällt dabei auf zwei Drinks mit Hendricks Gin: Ein Sherwood Forrest Punch mit Earl Grey Tee für mich und ein Cucumber vs Mint mit Gurke, Minze und Eiweiß für den Herrn.

Der perfekte Afternoon-Tea?

Die bestens ausgestattete Bar lässt keine Wünsche offen; auf Wunsch kreiert der Herr über die Spirituosen bekannte Cocktails und Longdrinks nach Wahl. Die Cocktailkarte bietet aber auch eine kleine Selektion wirklich ausgefallener Kreationen, die dazu einladen, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Die Auswahl der Drinks präsentiert sich dabei wie auch später die Speisekarte: Übersichtlich, aber durchdacht und vor allem von höchster Qualität. So lasse ich es mir gefallen! Ich habe nichts gegen Speisekarten mit einer Auswahl von nur drei Gerichten (So klein ist sie hier aber nicht – es ist schon eher das Fünf- bis Zehnfache, aber immer noch ein angenehmer Umfang). Dafür muss die Qualität dann aber auch erstklassig sein – wie im Rive Gauche des Baur au Lac. Und davon wollten wir uns ja überzeugen. So wechselten wir also nach dem Aperitif mit leckerem Fingerfood von der wohlausgestatteten Bar hinüber in den Restaurant-Bereich.

Die Menüfolge bestand aus zunächst erneut zwei guten Drinks. Hier ließen wir uns basierend auf unseren Vorlieben beraten. Sodann teilten wir uns einen schönen Salat zur Vorspeise. Zum Hauptgericht habe ich „Wild, Wilder, Rive Gauche“ gewählt – ein veganes Gericht mit Bärlauch und scheiblierten Radieschen. Der Kellner war sofort mit einem großen Stück Parmesan und einer noch größeren Reibe zur Stelle, aber wir konnten ihn gerade noch von seiner Arbeit abhalten, sodass die Pasta vegan blieb. Mein Mann mag es da etwas tierischer und hat „Tuned Tuna“, gegrillten Tunfisch (er nahm ihn medium), bestellt und dazu Bandnudeln und Spinat. So saß sich an unserem Tisch auch schon der Ansatz der Küche des Rive Gauche gegenüber: Meat our Veggies! Schon der Salat mit einem Dressing aus vier verschiedenen Nussölen und Senf war hervorragend und auch die Hauptspeise sehr lecker. Zu dem Hauptgericht hatten wir einen wunderbaren, 12 Monate ausgebauten, 2014er Figuero. Um das ganze abzurunden, folgte ein Rha-Bastardo (Dessert mit Rhabarber und Erdbeeren), sowie ein netter Espresso.

Vegan Fine Dining – Rive Gauche Restaurant

Hier wurden wir wie auch schon zuvor bei unserer Hotelführung und wie an der Bar von ausgesucht freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeitern begrüßt. Es war gut zu merken, wie auf jedes Detail geachtet wird und der Kunde im Fokus steht. Wir zeigten uns von Beginn an offen für Konversation und hatten einige nette Unterhaltungen. Doch den Gäste gegenüber, die sich eher zurückhielten, begegneten auch die Kellner mit der gewünschten Zurückhaltung. Sobald ein Wunsch sich zu manifestieren begann, wurde er auch schon vom Personal erspürt, wenn er nicht antizipiert wurde, wie der nächste Schluck Wein, das Dessert oder der Café zum Finale. Und letztlich sind es doch ganz wesentlich die Mitarbeiter, die das Erlebnis eines gelungenen Abendessens ausmachen, nicht wahr? Tadelloses Ambiente und vorzügliche Speisen stehen in einem Lokal dieser Klasse außer Frage. Und wer absolute Spitzenküche genießen möchte, dem sei das ebenfalls im Baur au Lac befindliche Restaurant Pavillon empfohlen, das sogar über einen Stern im Michelin verfügt.

Der Eindruck, der uns vom Rive Gauche bleibt, ist demgegenüber der eines modernen, jungen und dennoch sehr anspruchsvollen Ambientes und hervorragend geschulten Personals. Hier lässt es sich internationales Flair ohne Distanz zur Stadt genießen (am Nachbartisch saßen ein alteingesessenes Zürcher Ehepaar, an zwei weiteren Tischen in der Nähe wurde Englisch gesprochen). Ein gelungenes Lokal, dass eine Verbindung zwischen dem Hotel von Weltruf mit der Welt drum herum herstellt.

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Dresscode im Baur au Lac – Das perfekte Dinner Kleid

By Posted on 27 3 m read

Dresscode im Luxushotel? Die Frage lautet eher, wie kleide ich mich dem Anlass entsprechend ohne „overdressed“ zu einem Dinner im Luxushotel zu gehen. Heutzutage ist es gar nicht so einfach die richtige Wahl zu treffen und „smart casual“ bedeutet lediglich „nicht  wie im Beruf“, sondern elegant.

Ein Abend in Zürich – Baur au Lac

Wir hatten einen schönen Abend in Zürich geplant – es sollte ins Rive Gauche gehen, ein wunderbares Bar-Restaurant nur einen Steinwurf vom Zürichsee entfernt. Hier erwarteten uns wunderbare Drinks, ein ungelogen phantastischer Rotwein und vorzügliches Essen. Aber vorher ging es ans eigentliche Ziel des Tages: Wir wollten uns das Baur au Lac anschauen, eine der Top Adressen in Zürich. Es sollte nicht das erste Luxus-Hotel in Zürich sein, das wir uns ansahen. Aber das Baur au Lac ist doch in einer besonderen Kategorie. Besucht man beispielsweise die Homepage eines Hauses der Konkurrenz, so wird mit das erste, auf das man aufmerksam gemacht wird, die Tatsache sein, dass das Hotel über 5 Sterne verfügt. Im Falle des Baur au Lac muss man ein wenig suchen, um die Angabe zu finden. Es wird einem nicht unter die Nase gerieben. Es ist gleich eine gewisse Zurückhaltung eines der „Leading Hotels of the World“ spürbar.

Diskretion steht im Vordergrund

Dies zieht sich durch vieles hindurch. So wurde während unseres Aufenthaltes unauffällig, aber korrekt, darauf geachtet, dass keine Gäste auf unseren Fotos zu sehen waren. Auf Diskretion wird schlichtweg Wert gelegt. Auch die Ausstattung der Zimmer, obwohl von allerhöchster Qualität, versucht nicht, aufdringlich zu beeindrucken, sondern eher dezent ein Gefühl des Zuhause seins zu vermitteln. Das Personal stellt sich auf die Bedürfnisse der Kunden ein. So präsentiert sich das Hotel mit der einzigartigen 170jährigen Tradition (1844 gegründet und immer noch in Familienhand) stehts angenehm zurückhaltend.

Wie kleide ich mich im Luxushotel?

Uns stellte sich natürlich wie immer auch die Frage der Kleidung. Für meinen Mann war es einfach: Er kam einfach in seiner Arbeitskleidung. Glücklicherweise bedeutet das in seinem Fall nicht Blaumann und Gummistiefel, sondern an diesem Tag einen dezent strukturierten, hellgrauen Anzug, weißes Hemd mit grau-goldenen Manschettenknöpfen und eine handgefertigte Krawatte.

Smart Casual für Herren

Für mich war die Frage da schon komplizierter. Zum einen möchte ich an so einem schönen Ort natürlich nicht unangenehm auffallen, aber ein wenig Auffälligkeit sollte es schon sein. Zum Einen würde ich wahrscheinlich auf dem einen oder anderen Foto landen und zum Anderen – come on! Wer weiß, wer mich so alles sieht…!?! Da möchte ich doch, nun ja, positiv auffallen. Nun, ich entschied mich für ein leichtes, sommerliches Kleid mit ein Spitze und dazu hohe Pumps, die beim Gehen nicht klackern. Für das Abendessen an der Bar war es genau richtig. Was meint ihr? Passend oder nicht? Wie tragt ihr euch bei solchen Gelegenheiten? Und genießt den Blick in die Welt des Luxus! Wenn ihr mal ein schönes Wochenende in Zürich verbringen wollt – für im Schnitt 900 Franken pro Nacht könnt ihr hier sehr angenehm wohnen.

Location: Baur au Lac Zürich. An dieser Stelle bedanken wir uns für die wunderbare Hotelführung und die Freundlichkeit, die wir den ganzen Abend genossen haben. Und natürlich für den geduldigen Hotel Manager, der unsere Fotosession begleitet hat!

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Luxus im ehemaligen Nonnenkloster: Hotel Nassau in Breda

Wer als Urlauber nach langer Anreise das erste Mal in Breda in Brabant im Süden der Niederlande spazieren geht, kann hierfür gut die Fahrradstraße Nieuweweg wählen, die dem idyllischen Kanal rings um die mittelalterlich geprägten Kleinstadt folgt. Hierbei wird ihm vielleicht eine schöne gotische Kirche neben dem Kanal auffallen. Ein hübsches Bauwerk, an dem allerdings ein Detail irritiert: Hotel Nassau steht oben an der Fassade. Unser Sparziergänger mag zunächst an Sponsoring der unterfinanzierten Kirchengemeinde denken, aber tatsächlich ist der Schriftzug zutreffend und das historische Kirchengebäude Teil eines wirklich außergewöhnlichen Hotels.

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Dieses erstreckt sich über drei zu einem ehemaligen Kloster gehörige Stadthäuser, die zu einem Ensemble verbunden wurden. Nach außen verrät wenig, das hinter der historischen Fassade ein modernes Hotelgebäude höchsten Standards steckt. So ist allen Fenstern ihre ursprüngliche Verglasung gelassen worden, von innen wurde aber eine dezente zweite Verglasung aufgebracht, die die historischen Elemente voll zur Geltung kommen lässt, aber gleichzeitig vollkommen den aktuellen Standards entspricht. Augenfällig wird dies im baulichen Höhepunkt des Hotels, der eingangs erwähnten integrierten Kirche. Die Innenverglasung lässt den Blick frei auf die Kirchenfenster fallen. Das hohe Kirchenschiff mit seinem Kreuzgewölbe dient heute als Veranstaltungssaal, etwa ein Drittel ist abgetrennt und dient in der oberen Hälfte als stimmungsvoller Frühstückssaal. Wir überlegen beim Frühstück kurz, zum angebotenen Schaumwein zu greifen – wann hat man schon mal die Gelegenheit, in der Kirche Alkohol zu trinken?!

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Hotel Nassau in Breda: sündiger Teil der Autograph Collection

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Das Hotel Nassau in Breda spielt fein mit dem Thema Sünde und Religiosität. So hängt in unserem Zimmer ein großes Foto einer leicht verrucht geschminkten Nonne, die Toiletten des Restaurants sind per Piktogramm Priester und Nonne zugeordnet und die Wasserflasche im Zimmer ist als Holy Water (Weihwasser) gekennzeichnet. Im Erdgeschoss finden sich in der hübschen Lobby mit ihrem royalblauen Sitzmobiliar sogar zwei Kniebänke samt Bibel. Das Buch Mormon konnten wir übrigens nicht finden – ungewöhnlich für ein Haus der Marriott-Kette, deren Gründer Mormonen waren. Aber auch sonst findet sich wenig, das auf die Zugehörigkeit zur Kette hinweist. Tatsächlich ist das Nassau Teil der Autograph Collection, in der Marriott weltweit ca. drei Prozent seiner Häuser bündelt, die Teil der Fünf-Sterne-Kategorie sind und sich durch ihre Besonderheit und Ungewöhnlichkeit abheben.

The only difference between the saint and the sinner is that every saint has a past, and every sinner has a future.

(Oscar Wilde)

Fine Dining im Restaurant Liefdegesticht

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Liefdegesticht – Das Restaurant im Lusuxhotel Nassau in Breda

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Wenn wir uns auch an den schönen Räumlichkeiten des Luxushotels kaum sattsehen können, so sättigen wir uns mit Vergnügen im Hotel-Restaurant „Liefdegesticht“. Es bietet beste Küche mit Blick auf den Kanal. Aus zum Gebet erhobenen irdenen Händen nascht der Gast die typisch niederländischen Stroopwafels. Gut gestärkt geht es dann auf in die Altstadt: Das Hotel liegt direkt an der Innenstadt und bietet einen guten Ausgangspunkt zur Erkundung des schönen Bredas, zum Beispiel zur jährlichen Kulturnacht BrabantNacht.

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Und Märchen werden doch wahr – Schlosshotel Berg

By Posted on 10 4 m read

A true story. Cinderella.

Ich habe meinen Schuh verloren! Ich laufe über den roten Teppich hinaus und weiß, dass ich in den nächsten Minuten meine Momente des Glücks erleben werde. Der Page, der ihn aufhebt und mir reichen möchte, holt mich nicht ein. Die Morgenstunde nutze ich, um im Morgennebel in das nahgelegene Luxenburg zu laufen.

 

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Mooooment! Seit wann ist Cinderella ein Laufmädchen und warum steigt sie nicht in ihre Kutsche? Beginnen wir von vorn.

Die mysteriöse Chiffre eines EINZELZIMMERS

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Am vergangenen Wochenende haben die Wellnessbummler eine Bloggerreise organisiert. Der Einladung mit den frohen Worten „Für dich ist ein Einzelzimmer reserviert“ folgte ich. Es ist schon kurios, wenn ich plötzlich ein Schloß mit einem Schlüssel zur Junior-Suite betrete und mich fühle wie eine Prinzessin. Diese Dechiffrierung hätte ich niemals erraten.

Sagen, Geister und die Geschichte des Schlosses

Es kommt nicht von ungefähr, dass das Schloßhotel, unser Gastgeber rund um die Residenzen „Victor’s“ heißt, was auf Deutsch übersetzt SIEGER bedeutet. Der Schloss-Bote, eine saisonale Gästezeitung, schreibt:

VICTOR MAXIMUS LUXUS (200 bis 289 n. Chr.) römischer Präfekt im oberen Moselimperium. Bekannt durch seinen extravaganten Stil. Gilt als generösester Gastgeber der Antike. Auf den Ruinen seiner Villa Victora wurde das heutige Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg erbaut, sogar die LUXUS-Hotellerie wurde nach ihm benannt.

Jupiter Suite im Victor’s Residenz Schlosshofel Berg

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Wenn ihr ein wenig mit Latein vertraut seid, wisst ihr, dass diese Sage erfunden ist! Die Ursprünge des Schlosses in Perl-Nennig am Herzen des Dreiländerecks im Saarland reichen bis in das neunte Jahrhundert zurück. Aus einer Wasserburg, in der einmal Ritter herbergten, wurde es 1850 zum RenaissanceSchloss umgebaut, im Krieg zerstört und schließlich ab 1955 wieder aufgebaut. Und Victors Welt an der Obermosel begann im Jahre 1997 mit der Übernahme des Komplexes und mit dem Erweiterungsbau der mediterranen Villa in 2001.

Angekommen. Die Kombination aus Naturverbundenheit, Idylle und Lage beindruckt mich sehr und nach dem „Check-IN“ sagt eine Dame, ich hätte den Jackpot geknackt. Tatsächlich liegt ein Casino mit der Innschrift „Das Nennig Glück“ am Deluxe-Hotel, doch mein Törchen, begleitet vom Hotelpagen, führ mich in das Zimmer SUITE-Nummer 201!

„Im Hotel spuckt es nicht.“

Tour de SUITE mit M.A.C.A.R.O.N.S

Blick-aus-dem-Fenster-Junior-Suite

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Aus dem Fenster des märchenhaften Zimmers genieße ich den Blick auf die idyllischen Weinberge und schaue auf Luxenburg. Links sehe ich die französischen Nachbarn. Das große Luxus-Bad, die stilvolle Dekoration und eine sehr gut gefüllte Minibar lassen keine Wünsche offen. Auf einem Tischchen wartet ein an auf mich adressierter Willkommensbrief. Daneben liegen verführerische Macarons – die Mini-Törtchen mit die Creme und le Deckel – vom Saarbrücker Meister-Patissier – zu süß die Versuchung als dass sie es noch aufs Foto schaffen würden. ES KLINGELT. Für mich? Die Rezeption fragt, ob mein Köfferchen angekommen sei, eins fehlt! Madame hat ihr „Sport“-Gepäck mit zwei paar Laufschuhen selbst getragen. Bizeps-Training! Zum Relaxen bleibt keine Zeit, denn in der Lobby wartet Fingerfood und hauseigener Prosecco-Empfang. Nach einem Abstecher ins benachbarte Perl-Borg (darüber werde ich noch ausführlicher schreiben), lädt Victors zu einem Dinner im Landgasthaus ein.

Kulinarische Abendstunden – wo Feinschmäcker willkommen sind!

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In der „Scheune“, wie sie heißt, verwöhnen uns die Köche mit einem kulinarischen 5-Gang-Menü. Neben der sehr guten Küche und dem leckeren Wein bleibt Zeit interessante Gespräche im Bloggerkreis zu führen. Auf Wunsch ist das Menü vegan und salzarm – und noch mehr Wünsche erfüllen sich mit einem Feuerwerk vom Weinfest aus dem Dorf, das wir beobachten können. Nach einem erlebnisreichen Tag schlendere ich glücklich in meine Suite zurück

DAS SCHLOSSGESPENST. Es bleibt ein Rätsel, wer die Vorhänge zuzieht , eine Praline neben das Bettchen und Pantoffeln neben das Bett stellt. Es muss aber ein GUTER Geist sein.

Am nächsten Morgen beginnt der Tag mit FRÜHSPORT und wer jetzt nicht weiß, warum ich meine Laufschuhe anziehe, der muss von vorne lesen! 

Sport macht gute Laune und riesigen Hunger. Doch das muss warten, denn eine Hotelführung durch das herrliche Ambiente lässt den Tag noch zauberhafter werden. Die neun GÖTTER-Suiten bieten Luxus auf höchstem Niveau. Jede ist einzigartig und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Benannt sind sie nach römischen Göttern, wie der Name schon vermuten lässt.

Neptun Suite im Schlosshotel Berg

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Wellness und Erholung finde ich im großen SPA-Bereich. Ein großes Angebot mit über 30 verschiedenen Wellness-Anwendungen, Schwimmbad, Whirlpool, Solarium, Fitnessraum und Saunen. Und für alles bleibt leider keine Zeit.

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Zur Attraktion gehört auch der Innenhof und der französische Garten, der sich sommers für Feste, Hochzeiten und exklusive Events eignet. Von kulinarischen Weinwanderungen, Mottofesten oder zur kommenden Weihnachtszeit mit dem Winter-Wonderland ist viel Abwechslung geboten. Weitere Programminformationen und Arrangements findet ihr auf Vitor’s Homepage.

Mein Tipp: Bucht ein exclusives Dinner vom 3-Sterne Koch Chriatian Bau im Victor’s FINE DINING und macht eine Radtour ins benachbarte Château Malbrouck mit Rädern, die gratis zur Verfügung stehen. Und wer die Liebsten zu Hause oder in aller Welt anrufen möchte, nutzt die kostenlose Flatrate.

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Es gibt sie also: Märchen und Prinzessinnen, Schlösser und Geister, Blogger und ihre Phantasie!

Vielen Dank an das Team von Victor’s für die Einladung und die außergewöhnliche Gastfreundschaft. Über die Geschichte der Region, die Villen, Römer und wertvolle Reisetipps im Saarland schreibe ich euch im nächsten Beitrag.

Voll des Lobes – die Auszeichnug 5 Sterne Superior im Jahre 2012 hat das Refugium zu Recht verdient! 

Einen Bericht von Prinzessin Janett über ihre Nacht im Schloß lest ihr im Beitrag über das Luxushotel.

Eure Alex.

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