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Köstliches Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini

By Posted on 13 3 m read

Der Duft nach frischem Hefeteig verbreitet sich in der Wohnung und mein Mann kommt genau zur richtigen Zeit von der Arbeit und das erste, das ich bekomme ist ein dicker Kuß! Zusammen sind wir zu einer Pinkelparty eingeladen und ich habe spontan beschlossen etwas zum Buffet beizusteuern. Als Vegan-Liebhaberin stöbere ich gerne auf Vegan- und Food-Blogs und sammele Ideen für Speisen, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Rezepttreu bleibe ich selten, weil ich doch die eine oder andere Vorliebe habe. Dieses Mal jedoch habe ich ein simples Hefeteig-Rezept mit einem selbst gemachten Rucola-Pesto kombiniert. Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten, weil es so lecker war.

Hefeteig? Das klingt kompliziert, doch mit ein wenig Wissen rund um die „Diva“, wie der Hefeteig gerne bezeichnet wird, gelingt ein Hefekuchen. Die Diva-Eigenschaften habe ich euch in fetter Schrift fest gehalten, damit er euch auch sicher gelingt.

Zutaten für den Hefeteig (Kastenform):

21g frische Hefe (halber Würfel)
400g Mehl
250ml lauwarmes Wasser
1 EL Chilliflocken
1 EL Olivenöl
Salz (eine kleine Prise)

Mehl in eine große Rührschüssel geben und in die Mitte eine kleine Mulde graben. Die Hälfte des lauwarmen Wassers in die Mitte schütten. Dann die Hefe zerbröseln und im Wasser auflösen. Das lässt sich durch leichtes Umrühren gut kontrollieren. Anschließend alle restlichen Zutaten hinzufügen und kneten. Ich benutze sehr gerne Knethaken. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an den Fingern klebt (Mehl oder Öl zugeben, je nach Bedarf). Den Teig zu einem Klumpen formen und an einen warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Tipp: Mit einem Geschirrtuch abdecken und im vorgeheizten Backofen (ungefähr 50 Grad) stehen lassen.

In der Zwischenzeit Rucola-Pesto vorbereiten und die Königskuchenform mit Öl bepinseln.

Für das vegane Rucola-Pesto brauchen wir:

50g Pinienkerne
1 EL Hefeflocken
1 Packung Rucola
1 Spritzer Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
1 EL Sojasoße
Olivenöl nach belieben (ca. 6 EL)

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett anrösten. Die Knoblauchzehe schälen und in einer Knoblauchpresse ausdrücken. Alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren bis eine homogene Masse entsteht. Ferig ist das leckere Pesto! Natürlich ist die Zugabe von Salz jedem selbst überlassen. Ich verzichte bewusst darauf, denn in der Sojasoße ist bereits Salz enthalten. Außerdem achte ich auf eine salzarme Ernährung.

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Warten und den Backofen auf 200 Grad vorheizen und Zucchini in Stifte schneiden! 🙂

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Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Hefeteig mit Hilfe eines Nudelholzes zu einer rechteckigen Form ausrollen. Den Teig mit dem Pesto betreichen und die Zucchinistreifen verteilen. In zehn ungefähr gleich breite Streifen schneiden und zu kleinen Schnecken aufrollen und in die Form geben. Die Röllchen sollten nicht allzu eng aneinander gedrückt werden und nicht über die Form hinaus gehen, weil der Teig beim Backen noch aufgeht.

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Die Form für etwa 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen legen.

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Manchmal lohnt es sich gleich zwei Partybrote zu backen, denn das Vorkosten zu Hause gehört bei uns einfach dazu. Wer mag, bereitet das Pesto einen Tag eher zu damit die Zutaten gut durchziehen.

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Auf der Pinkelparty war das Party-Brot sofort verkostet. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine veganen Kreationen schneller weg sind, weil jeder einmal probieren möchte. Die positiven Worte und die Komplimente haben mich sehr gefreut. Wir gingen mit einem Lächeln nach Hause, weil wir wussten, dass zu Hause noch eine kleine Vorkoster-Portion auf uns wartete!

Viel Spaß beim Backen, eure Alex.

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13 Comments
  • Anika
    September 11, 2014

    Hmm, die sieht ja richtig lecker aus! Würde mir jetzt auch gefallen!

  • Eileen Mo
    September 11, 2014

    Huhu Alex,

    das sieht wirklich unglaublich gut aus.
    Ich kann mir richtig vorstellen wie das Brot nach dem Backen geduftet hat.
    Sehr leckeres Rezept 🙂

    Grüße
    Eileen

  • alexa
    September 11, 2014

    Danke dir. Den Duft vermisste ich schon! 🙂

  • margit
    September 12, 2014

    Total köstlich ,aber wirklich hmmm.
    Lg Margit

  • Ta Ti
    September 13, 2014

    Huhu,

    ich kann mir den Duft richtig gut vorstellen. Mmmmh, das wäre auch ganz nach meinem Geschmack. Ich mache so etwas viel zu selten. Aber wenn der Herbst jetzt da ist, dann habe ich auch wieder mehr Lust zu „backen“.

    Ein schönes Restwochenende und viele liebe Grüße – TaTi

    • alexa
      September 14, 2014

      Hallo Tati,
      dieses Wochenende sind wir auch unterwegs und gebacken wurde leider auch nichts. Genauer habe ich meinen Mann gefragt, ob er denn nicht mal backen möchte. Er hat stattdessen 3 Tafeln Schokolade verputzt. Auch gut 🙂

      LG, Alex.

  • margit
    Oktober 1, 2014

    Danke für das Rezept -köstlich hmm .
    Lg Margit

  • Christine
    Mai 1, 2015

    Das klingt echt lecker! Ich kann gar nciht verstehen, warum Menschen Probleme mit Hefeteig haben. Ich backe den schon seit Jahren und bisher bin ich noch nie enttäuscht worden.
    Man braucht halt Zeit und zu kalt darf’s auch nicht sein. Also eigentlich ganz einfach und ich finde, Hefeteig schmeckt am allerbesten.

  • Sissi
    September 27, 2015

    Servus Alex,

    beim Blick auf den Artikeltitel war ich im ersten Moment entsetzt: Wie, die backt Schnecken in ihr Brot? Da musste ich doch gleich mal gucken, so als Bananenschneckerl. 😉 Und natürlich hast du auch hier wieder ein köstliches veganes Rezept kreiert, das ich ganz sicher nachbacken werde.

    Herzliche Grüße

    Sissi

  • Nora Fieling
    Oktober 4, 2015

    Sofort abgespeichert 😉 Das sieht voll lecker aus und wird von mir demnächst ausprobiert!

    • alexa
      Oktober 4, 2015

      Hallo Nora,

      lass mich wissen, wie es geschmeckt hat!

      Liebe Grüße,

      Alex.

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