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Tag Archives Luxushotel

Fine Dining im Rive Gauche des Baur au Lac Zürich

By Posted on 18 4 m read

Baur au Lac – Hoteljuwel am Zürichsee

Zürich gehört in den letzten zwei Jahren zu den Städten, die wir immer wieder gerne besuchen – so wie Lübeck oder Berlin. Die Stadt bringt eine wunderschöne Mischung aus Überschaubarkeit, beeindruckender Natur in Gestalt des Zürichsees und der Bergmassive am Horizont und zugleich der Atmosphäre und baulichen Eindrücklichkeit einer Weltstadt mit sich. Dies sind Gründe, weshalb Zürich schon seit langem beliebtes Ziel nicht nur von Geschäftsreisenden, sondern auch von Städtereisenden ist. Dabei gibt es in der Stadt verschiedenste Unterkunftsmöglichkeiten vom mittelpreisigen, familiengeführten Hotel (wirklich billige Unterkünfte lassen sich in der Stadt eher nicht finden) bis hin zu wahrhaften Perlen der Hotellerie, die allerhöchsten Standard für ihre anspruchsvollen Gäste bereithält. Ein Juwel dieser Kategorie, das Fünf-Sterne-Hotel und Mitglied der „Leading Hotels of the World“ Baur au Lac am Zürichsee, haben wir uns einmal etwas näher zeigen lassen. Wir waren bei der Hotelführung höchst angetan von den hochwertig aber doch gemütlich-wohnlich ausgestatteten Zimmern.

Rive Gauche: Fine Dining in Zürich

Den Abend verbrachten wir im Rive Gauche. Dieses am Baur au Lac angegliederte Restaurant mit Bar steht als Hotelbar und Hotelrestaurant den Gästen des Hotels zur Verfügung, verfügt aber auch über einen Zugang von außen, der es den Bewohnern der Stadt als gehobenes Speiselokal oder stilvolle Location für einen abendlichen Cocktail und „fine casual dining“ öffnet. Wir beginnen mit einem Aperitif an der Bar. Unsere Wahl fällt dabei auf zwei Drinks mit Hendricks Gin: Ein Sherwood Forrest Punch mit Earl Grey Tee für mich und ein Cucumber vs Mint mit Gurke, Minze und Eiweiß für den Herrn.

Der perfekte Afternoon-Tea?

Die bestens ausgestattete Bar lässt keine Wünsche offen; auf Wunsch kreiert der Herr über die Spirituosen bekannte Cocktails und Longdrinks nach Wahl. Die Cocktailkarte bietet aber auch eine kleine Selektion wirklich ausgefallener Kreationen, die dazu einladen, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Die Auswahl der Drinks präsentiert sich dabei wie auch später die Speisekarte: Übersichtlich, aber durchdacht und vor allem von höchster Qualität. So lasse ich es mir gefallen! Ich habe nichts gegen Speisekarten mit einer Auswahl von nur drei Gerichten (So klein ist sie hier aber nicht – es ist schon eher das Fünf- bis Zehnfache, aber immer noch ein angenehmer Umfang). Dafür muss die Qualität dann aber auch erstklassig sein – wie im Rive Gauche des Baur au Lac. Und davon wollten wir uns ja überzeugen. So wechselten wir also nach dem Aperitif mit leckerem Fingerfood von der wohlausgestatteten Bar hinüber in den Restaurant-Bereich.

Die Menüfolge bestand aus zunächst erneut zwei guten Drinks. Hier ließen wir uns basierend auf unseren Vorlieben beraten. Sodann teilten wir uns einen schönen Salat zur Vorspeise. Zum Hauptgericht habe ich „Wild, Wilder, Rive Gauche“ gewählt – ein veganes Gericht mit Bärlauch und scheiblierten Radieschen. Der Kellner war sofort mit einem großen Stück Parmesan und einer noch größeren Reibe zur Stelle, aber wir konnten ihn gerade noch von seiner Arbeit abhalten, sodass die Pasta vegan blieb. Mein Mann mag es da etwas tierischer und hat „Tuned Tuna“, gegrillten Tunfisch (er nahm ihn medium), bestellt und dazu Bandnudeln und Spinat. So saß sich an unserem Tisch auch schon der Ansatz der Küche des Rive Gauche gegenüber: Meat our Veggies! Schon der Salat mit einem Dressing aus vier verschiedenen Nussölen und Senf war hervorragend und auch die Hauptspeise sehr lecker. Zu dem Hauptgericht hatten wir einen wunderbaren, 12 Monate ausgebauten, 2014er Figuero. Um das ganze abzurunden, folgte ein Rha-Bastardo (Dessert mit Rhabarber und Erdbeeren), sowie ein netter Espresso.

Vegan Fine Dining – Rive Gauche Restaurant

Hier wurden wir wie auch schon zuvor bei unserer Hotelführung und wie an der Bar von ausgesucht freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeitern begrüßt. Es war gut zu merken, wie auf jedes Detail geachtet wird und der Kunde im Fokus steht. Wir zeigten uns von Beginn an offen für Konversation und hatten einige nette Unterhaltungen. Doch den Gäste gegenüber, die sich eher zurückhielten, begegneten auch die Kellner mit der gewünschten Zurückhaltung. Sobald ein Wunsch sich zu manifestieren begann, wurde er auch schon vom Personal erspürt, wenn er nicht antizipiert wurde, wie der nächste Schluck Wein, das Dessert oder der Café zum Finale. Und letztlich sind es doch ganz wesentlich die Mitarbeiter, die das Erlebnis eines gelungenen Abendessens ausmachen, nicht wahr? Tadelloses Ambiente und vorzügliche Speisen stehen in einem Lokal dieser Klasse außer Frage. Und wer absolute Spitzenküche genießen möchte, dem sei das ebenfalls im Baur au Lac befindliche Restaurant Pavillon empfohlen, das sogar über einen Stern im Michelin verfügt.

Der Eindruck, der uns vom Rive Gauche bleibt, ist demgegenüber der eines modernen, jungen und dennoch sehr anspruchsvollen Ambientes und hervorragend geschulten Personals. Hier lässt es sich internationales Flair ohne Distanz zur Stadt genießen (am Nachbartisch saßen ein alteingesessenes Zürcher Ehepaar, an zwei weiteren Tischen in der Nähe wurde Englisch gesprochen). Ein gelungenes Lokal, dass eine Verbindung zwischen dem Hotel von Weltruf mit der Welt drum herum herstellt.

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Dresscode im Baur au Lac – Das perfekte Dinner Kleid

By Posted on 27 3 m read

Dresscode im Luxushotel? Die Frage lautet eher, wie kleide ich mich dem Anlass entsprechend ohne „overdressed“ zu einem Dinner im Luxushotel zu gehen. Heutzutage ist es gar nicht so einfach die richtige Wahl zu treffen und „smart casual“ bedeutet lediglich „nicht  wie im Beruf“, sondern elegant.

Ein Abend in Zürich – Baur au Lac

Wir hatten einen schönen Abend in Zürich geplant – es sollte ins Rive Gauche gehen, ein wunderbares Bar-Restaurant nur einen Steinwurf vom Zürichsee entfernt. Hier erwarteten uns wunderbare Drinks, ein ungelogen phantastischer Rotwein und vorzügliches Essen. Aber vorher ging es ans eigentliche Ziel des Tages: Wir wollten uns das Baur au Lac anschauen, eine der Top Adressen in Zürich. Es sollte nicht das erste Luxus-Hotel in Zürich sein, das wir uns ansahen. Aber das Baur au Lac ist doch in einer besonderen Kategorie. Besucht man beispielsweise die Homepage eines Hauses der Konkurrenz, so wird mit das erste, auf das man aufmerksam gemacht wird, die Tatsache sein, dass das Hotel über 5 Sterne verfügt. Im Falle des Baur au Lac muss man ein wenig suchen, um die Angabe zu finden. Es wird einem nicht unter die Nase gerieben. Es ist gleich eine gewisse Zurückhaltung eines der „Leading Hotels of the World“ spürbar.

Diskretion steht im Vordergrund

Dies zieht sich durch vieles hindurch. So wurde während unseres Aufenthaltes unauffällig, aber korrekt, darauf geachtet, dass keine Gäste auf unseren Fotos zu sehen waren. Auf Diskretion wird schlichtweg Wert gelegt. Auch die Ausstattung der Zimmer, obwohl von allerhöchster Qualität, versucht nicht, aufdringlich zu beeindrucken, sondern eher dezent ein Gefühl des Zuhause seins zu vermitteln. Das Personal stellt sich auf die Bedürfnisse der Kunden ein. So präsentiert sich das Hotel mit der einzigartigen 170jährigen Tradition (1844 gegründet und immer noch in Familienhand) stehts angenehm zurückhaltend.

Wie kleide ich mich im Luxushotel?

Uns stellte sich natürlich wie immer auch die Frage der Kleidung. Für meinen Mann war es einfach: Er kam einfach in seiner Arbeitskleidung. Glücklicherweise bedeutet das in seinem Fall nicht Blaumann und Gummistiefel, sondern an diesem Tag einen dezent strukturierten, hellgrauen Anzug, weißes Hemd mit grau-goldenen Manschettenknöpfen und eine handgefertigte Krawatte.

Smart Casual für Herren

Für mich war die Frage da schon komplizierter. Zum einen möchte ich an so einem schönen Ort natürlich nicht unangenehm auffallen, aber ein wenig Auffälligkeit sollte es schon sein. Zum Einen würde ich wahrscheinlich auf dem einen oder anderen Foto landen und zum Anderen – come on! Wer weiß, wer mich so alles sieht…!?! Da möchte ich doch, nun ja, positiv auffallen. Nun, ich entschied mich für ein leichtes, sommerliches Kleid mit ein Spitze und dazu hohe Pumps, die beim Gehen nicht klackern. Für das Abendessen an der Bar war es genau richtig. Was meint ihr? Passend oder nicht? Wie tragt ihr euch bei solchen Gelegenheiten? Und genießt den Blick in die Welt des Luxus! Wenn ihr mal ein schönes Wochenende in Zürich verbringen wollt – für im Schnitt 900 Franken pro Nacht könnt ihr hier sehr angenehm wohnen.

Location: Baur au Lac Zürich. An dieser Stelle bedanken wir uns für die wunderbare Hotelführung und die Freundlichkeit, die wir den ganzen Abend genossen haben. Und natürlich für den geduldigen Hotel Manager, der unsere Fotosession begleitet hat!

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Erstklassiges Designerhotel am Zürichsee Hotel Meierhof

Ein Wochenende in Zürich. Keine Lust, mitten im Trubel der Stadt zu übernachten. Aber weit weg soll es auch nicht sein und – bitte schön! – mit Blick auf den Zürichsee. Die Wahl fällt auf das Hotel Meierhof in Horgen.

Designerhotel Meierhof – Wunderschöne Lage – Traumhafter Blick

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Das Hotel liegt unglaublich verkehrsgünstig zu Zürich. Morgens stoppen wir, wie lange wir brauchen. Zu Fuß ist die Bahnstation in zwei Minuten erreicht, von dort braucht der Zug elf Minuten bis wir in Zürich Enge sind. Dies ist für uns der Stopp der Wahl direkt am Zürichsee, deutlich dichter als es der Hauptbahnhof wäre, zu dem es fünf Minuten weiter ist. Bei alledem genießen wir im Zimmer völlige Stille, Züge sind nicht zu hören – und der Star des Hotels ist ganz eindeutig: die Aussicht.

Lounge, Fitnessstudio, Zimmer – den Zürichsee immer im Blick

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Egal, wo wir uns im Hotel aufhalten, sei es in unserem Zimmer im vierten Stock, im Fitnessstudio im zweiten oder im Frühstücksraum, gleichzeitig der Bar ganz oben im fünften Stock: Stets schweift unser Blick weit über den See. In der einen Richtung sehen wir Zürich am nördlichen Ende, in der anderen Richtung sehen wir schneebedeckte Alpengipfel am südlichen Ende. Und für Freunde spektakulärer Ambiente ist die Hotelbar Au Lac wirklich der Ort der Wahl. Wer sieht hier schon den farblich wunderbar designten Raum,  wer hat ein Auge für das edle und doch angenehm krass gefärbte Mobiliar oder auch für die üppig bestückte Bar, wenn all dies die riesige Fensterfront dominiert, durch die der Gast von jedem Punkt des Raumes den täglichen Ehrengast bestaunen kann, den Zürichsee. Morgens grüßte er fröhlich mit sonnigen Hängen oder auch verhangen im Nebel durch die Panoramafenster und bietet malerischen Hintergrund zum  Frühstück, abends glänzen ringsherum die Lichter der umgebenden Bebauung und verzaubern die Nacht.

Auf dem Spinning-Rad in den See

Wer das im Haus integrierte und gut ausgestattete Fitnessstudio besucht, hat wohl selten mit so guter Aussicht Sport getrieben wie hier. Zum Leidwesen der wohltrainierten Besucher hat hier niemand einen Blick für sie. Stattdessen gilt der Blick beim Spinning locker geradeaus durch die raumhohen Scheiben wieder dem besonderen Star, dem Zürichsee.

Kleine Besonderheiten

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Die kleinen Aufmerksamkeiten und Specials sind es, die darüber hinaus den Aufenthalt zu etwas Besonderem machen. Das ist für uns auf jeden Fall das Personal. Auch wenn wir kein Wort Deutsch könnten – alle sprechen fließend Englisch, wie wir uns bei verschiedenen Gelegenheiten überzeugen können. Noch so ein Punkt ist die Einrichtung: Sei es der geniale eiförmige Sessel, die mit kreisförmigen Lehnen ausgestatteten pinken Sessel oder die Lounge-Sessel im Au Lac – Alles höchst stilvoll und wirklich etwas besonderes.

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Ach ja: Gibt es in Zürich ein Hotel mit kostenloser Tiefgarage? Wir wissen es nicht. Aber die Parksituation ist äußerst schwierig, die Parkhäuser sind astronomisch teuer. Da hat uns dieser besondere Service des Hotel Meierhof sehr gut gefallen: Sowohl vor der Tür als auch in der Tiefgarage konnten wir wie selbstverständlich kostenlos parken. Bei Zürcher Parkplatzkosten war das Zimmer so schon eine ganze Ecke weit refinanziert.

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Luxus im ehemaligen Nonnenkloster: Hotel Nassau in Breda

Wer als Urlauber nach langer Anreise das erste Mal in Breda in Brabant im Süden der Niederlande spazieren geht, kann hierfür gut die Fahrradstraße Nieuweweg wählen, die dem idyllischen Kanal rings um die mittelalterlich geprägten Kleinstadt folgt. Hierbei wird ihm vielleicht eine schöne gotische Kirche neben dem Kanal auffallen. Ein hübsches Bauwerk, an dem allerdings ein Detail irritiert: Hotel Nassau steht oben an der Fassade. Unser Sparziergänger mag zunächst an Sponsoring der unterfinanzierten Kirchengemeinde denken, aber tatsächlich ist der Schriftzug zutreffend und das historische Kirchengebäude Teil eines wirklich außergewöhnlichen Hotels.

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Dieses erstreckt sich über drei zu einem ehemaligen Kloster gehörige Stadthäuser, die zu einem Ensemble verbunden wurden. Nach außen verrät wenig, das hinter der historischen Fassade ein modernes Hotelgebäude höchsten Standards steckt. So ist allen Fenstern ihre ursprüngliche Verglasung gelassen worden, von innen wurde aber eine dezente zweite Verglasung aufgebracht, die die historischen Elemente voll zur Geltung kommen lässt, aber gleichzeitig vollkommen den aktuellen Standards entspricht. Augenfällig wird dies im baulichen Höhepunkt des Hotels, der eingangs erwähnten integrierten Kirche. Die Innenverglasung lässt den Blick frei auf die Kirchenfenster fallen. Das hohe Kirchenschiff mit seinem Kreuzgewölbe dient heute als Veranstaltungssaal, etwa ein Drittel ist abgetrennt und dient in der oberen Hälfte als stimmungsvoller Frühstückssaal. Wir überlegen beim Frühstück kurz, zum angebotenen Schaumwein zu greifen – wann hat man schon mal die Gelegenheit, in der Kirche Alkohol zu trinken?!

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Hotel Nassau in Breda: sündiger Teil der Autograph Collection

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Das Hotel Nassau in Breda spielt fein mit dem Thema Sünde und Religiosität. So hängt in unserem Zimmer ein großes Foto einer leicht verrucht geschminkten Nonne, die Toiletten des Restaurants sind per Piktogramm Priester und Nonne zugeordnet und die Wasserflasche im Zimmer ist als Holy Water (Weihwasser) gekennzeichnet. Im Erdgeschoss finden sich in der hübschen Lobby mit ihrem royalblauen Sitzmobiliar sogar zwei Kniebänke samt Bibel. Das Buch Mormon konnten wir übrigens nicht finden – ungewöhnlich für ein Haus der Marriott-Kette, deren Gründer Mormonen waren. Aber auch sonst findet sich wenig, das auf die Zugehörigkeit zur Kette hinweist. Tatsächlich ist das Nassau Teil der Autograph Collection, in der Marriott weltweit ca. drei Prozent seiner Häuser bündelt, die Teil der Fünf-Sterne-Kategorie sind und sich durch ihre Besonderheit und Ungewöhnlichkeit abheben.

The only difference between the saint and the sinner is that every saint has a past, and every sinner has a future.

(Oscar Wilde)

Fine Dining im Restaurant Liefdegesticht

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Liefdegesticht – Das Restaurant im Lusuxhotel Nassau in Breda

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Wenn wir uns auch an den schönen Räumlichkeiten des Luxushotels kaum sattsehen können, so sättigen wir uns mit Vergnügen im Hotel-Restaurant „Liefdegesticht“. Es bietet beste Küche mit Blick auf den Kanal. Aus zum Gebet erhobenen irdenen Händen nascht der Gast die typisch niederländischen Stroopwafels. Gut gestärkt geht es dann auf in die Altstadt: Das Hotel liegt direkt an der Innenstadt und bietet einen guten Ausgangspunkt zur Erkundung des schönen Bredas, zum Beispiel zur jährlichen Kulturnacht BrabantNacht.

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Und Märchen werden doch wahr – Schlosshotel Berg

By Posted on 10 4 m read

A true story. Cinderella.

Ich habe meinen Schuh verloren! Ich laufe über den roten Teppich hinaus und weiß, dass ich in den nächsten Minuten meine Momente des Glücks erleben werde. Der Page, der ihn aufhebt und mir reichen möchte, holt mich nicht ein. Die Morgenstunde nutze ich, um im Morgennebel in das nahgelegene Luxenburg zu laufen.

 

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Mooooment! Seit wann ist Cinderella ein Laufmädchen und warum steigt sie nicht in ihre Kutsche? Beginnen wir von vorn.

Die mysteriöse Chiffre eines EINZELZIMMERS

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Am vergangenen Wochenende haben die Wellnessbummler eine Bloggerreise organisiert. Der Einladung mit den frohen Worten „Für dich ist ein Einzelzimmer reserviert“ folgte ich. Es ist schon kurios, wenn ich plötzlich ein Schloß mit einem Schlüssel zur Junior-Suite betrete und mich fühle wie eine Prinzessin. Diese Dechiffrierung hätte ich niemals erraten.

Sagen, Geister und die Geschichte des Schlosses

Es kommt nicht von ungefähr, dass das Schloßhotel, unser Gastgeber rund um die Residenzen „Victor’s“ heißt, was auf Deutsch übersetzt SIEGER bedeutet. Der Schloss-Bote, eine saisonale Gästezeitung, schreibt:

VICTOR MAXIMUS LUXUS (200 bis 289 n. Chr.) römischer Präfekt im oberen Moselimperium. Bekannt durch seinen extravaganten Stil. Gilt als generösester Gastgeber der Antike. Auf den Ruinen seiner Villa Victora wurde das heutige Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg erbaut, sogar die LUXUS-Hotellerie wurde nach ihm benannt.

Jupiter Suite im Victor’s Residenz Schlosshofel Berg

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Wenn ihr ein wenig mit Latein vertraut seid, wisst ihr, dass diese Sage erfunden ist! Die Ursprünge des Schlosses in Perl-Nennig am Herzen des Dreiländerecks im Saarland reichen bis in das neunte Jahrhundert zurück. Aus einer Wasserburg, in der einmal Ritter herbergten, wurde es 1850 zum RenaissanceSchloss umgebaut, im Krieg zerstört und schließlich ab 1955 wieder aufgebaut. Und Victors Welt an der Obermosel begann im Jahre 1997 mit der Übernahme des Komplexes und mit dem Erweiterungsbau der mediterranen Villa in 2001.

Angekommen. Die Kombination aus Naturverbundenheit, Idylle und Lage beindruckt mich sehr und nach dem „Check-IN“ sagt eine Dame, ich hätte den Jackpot geknackt. Tatsächlich liegt ein Casino mit der Innschrift „Das Nennig Glück“ am Deluxe-Hotel, doch mein Törchen, begleitet vom Hotelpagen, führ mich in das Zimmer SUITE-Nummer 201!

„Im Hotel spuckt es nicht.“

Tour de SUITE mit M.A.C.A.R.O.N.S

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Aus dem Fenster des märchenhaften Zimmers genieße ich den Blick auf die idyllischen Weinberge und schaue auf Luxenburg. Links sehe ich die französischen Nachbarn. Das große Luxus-Bad, die stilvolle Dekoration und eine sehr gut gefüllte Minibar lassen keine Wünsche offen. Auf einem Tischchen wartet ein an auf mich adressierter Willkommensbrief. Daneben liegen verführerische Macarons – die Mini-Törtchen mit die Creme und le Deckel – vom Saarbrücker Meister-Patissier – zu süß die Versuchung als dass sie es noch aufs Foto schaffen würden. ES KLINGELT. Für mich? Die Rezeption fragt, ob mein Köfferchen angekommen sei, eins fehlt! Madame hat ihr „Sport“-Gepäck mit zwei paar Laufschuhen selbst getragen. Bizeps-Training! Zum Relaxen bleibt keine Zeit, denn in der Lobby wartet Fingerfood und hauseigener Prosecco-Empfang. Nach einem Abstecher ins benachbarte Perl-Borg (darüber werde ich noch ausführlicher schreiben), lädt Victors zu einem Dinner im Landgasthaus ein.

Kulinarische Abendstunden – wo Feinschmäcker willkommen sind!

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In der „Scheune“, wie sie heißt, verwöhnen uns die Köche mit einem kulinarischen 5-Gang-Menü. Neben der sehr guten Küche und dem leckeren Wein bleibt Zeit interessante Gespräche im Bloggerkreis zu führen. Auf Wunsch ist das Menü vegan und salzarm – und noch mehr Wünsche erfüllen sich mit einem Feuerwerk vom Weinfest aus dem Dorf, das wir beobachten können. Nach einem erlebnisreichen Tag schlendere ich glücklich in meine Suite zurück

DAS SCHLOSSGESPENST. Es bleibt ein Rätsel, wer die Vorhänge zuzieht , eine Praline neben das Bettchen und Pantoffeln neben das Bett stellt. Es muss aber ein GUTER Geist sein.

Am nächsten Morgen beginnt der Tag mit FRÜHSPORT und wer jetzt nicht weiß, warum ich meine Laufschuhe anziehe, der muss von vorne lesen! 

Sport macht gute Laune und riesigen Hunger. Doch das muss warten, denn eine Hotelführung durch das herrliche Ambiente lässt den Tag noch zauberhafter werden. Die neun GÖTTER-Suiten bieten Luxus auf höchstem Niveau. Jede ist einzigartig und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Benannt sind sie nach römischen Göttern, wie der Name schon vermuten lässt.

Neptun Suite im Schlosshotel Berg

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Wellness und Erholung finde ich im großen SPA-Bereich. Ein großes Angebot mit über 30 verschiedenen Wellness-Anwendungen, Schwimmbad, Whirlpool, Solarium, Fitnessraum und Saunen. Und für alles bleibt leider keine Zeit.

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Zur Attraktion gehört auch der Innenhof und der französische Garten, der sich sommers für Feste, Hochzeiten und exklusive Events eignet. Von kulinarischen Weinwanderungen, Mottofesten oder zur kommenden Weihnachtszeit mit dem Winter-Wonderland ist viel Abwechslung geboten. Weitere Programminformationen und Arrangements findet ihr auf Vitor’s Homepage.

Mein Tipp: Bucht ein exclusives Dinner vom 3-Sterne Koch Chriatian Bau im Victor’s FINE DINING und macht eine Radtour ins benachbarte Château Malbrouck mit Rädern, die gratis zur Verfügung stehen. Und wer die Liebsten zu Hause oder in aller Welt anrufen möchte, nutzt die kostenlose Flatrate.

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Es gibt sie also: Märchen und Prinzessinnen, Schlösser und Geister, Blogger und ihre Phantasie!

Vielen Dank an das Team von Victor’s für die Einladung und die außergewöhnliche Gastfreundschaft. Über die Geschichte der Region, die Villen, Römer und wertvolle Reisetipps im Saarland schreibe ich euch im nächsten Beitrag.

Voll des Lobes – die Auszeichnug 5 Sterne Superior im Jahre 2012 hat das Refugium zu Recht verdient! 

Einen Bericht von Prinzessin Janett über ihre Nacht im Schloß lest ihr im Beitrag über das Luxushotel.

Eure Alex.

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