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Tag Archives Ostsee

Lübeck Sunset – Abendstimmung in der Hansestadt II

By Posted on 3 2 m read
Schuppen 6

Der Schuppen 6 bei Sonnenuntergang

Viele Orte in Lübeck kommen in der Abendstimmung besonders schön zur Geltung. Hier sehen wir den Schuppen 6, einer von mehreren durchnummerierten ehemaligen Hafenschuppen am Traveufer. Früher wurde hier Ware umgeschlagen, heute dienen die Räumlichkeiten kulturellen Veranstaltungen. Links der Hafen mit den Media-Docks, im Hintergrund das Hanse-Museum.

Museumshafen

Blick auf den Museumshafen bei Abendstimmung

Auch der Museumshafen wirkt bei untergehender Sonne ganz besonders bezaubernd. Wer ihn richtig genießen möchte, setzt sich allerdings nicht dortselbst hin, sondern (wie auch hier der Fotograph) auf das gegenüberliegende Traveufer, nicht weit von der MuK. Hier fällt der Blick auf die hier befestigten alten Schiffe, und die schönen Giebel der Altstadt. Rotwein und Mückenspray bitte nicht vergessen!

Blick Marienkirche, Marzipanspeicher und Petrikirche

Marienkirche, Marzipanspeicher und Petrikirche im Abendrot

 

Holstentor

Das Holstentor bei Sonnenuntergang

Auch die Wiesen am Holstentor sind ein schöner Ort, um den hereinbrechenden Abend in Lübeck zu genießen. Zugegeben ist dies nicht gerade der ruhigste Punkt der Altstadt (links und rechts führen immerhin mittel stark befahrene Straßen, auf der einen Seite in die Stadt hinein, auf der anderen Seite heraus). Aber Hand auf’s Herz – dieser Blick auf das Holstentor, die Marienkirche, Petrikirche und die Salzspeicher macht das doch alles vergessen!

Trave in Dämmerung

Blick auf die Trave in der Dämmerung

Dom bei Dämmerung

Der Lübecker Dom bei Dämmerung

Malerwinkel

Der Malerwinkel bei Dämmerung

Hier, einen Steinwurf vom Malerwinkel, dem klassischen Postkartenmotiv Lübecks, entfernt chillt es sich sehr ruhig, oftmals fast schon einsam, mit einem der schönsten Blicke auf die Stadt. Und wenn die Sonne so wie auf diesem Bild eigentlich schon untergegangen ist, endet unser abendlicher Bummel durch die Stadt. Wir stecken die geleerte Weinflasche wieder ein, gehen gute hundert Meter weit über die Brücke hinüber in die Altstadt und schon sind wir wieder im Ausgehviertel mit guter Küche und leckeren Getränken. Der perfekte Start ins Lübecker Nachtleben.

Zum 1. Teil unseres abendlichen Spaziergangs durch Lübeck.

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Lübeck Sunset – Abendstimmung in der Hansestadt I

By Posted on 43 2 m read
Jakobikirche im Abendrot

Die Jakobikirche im Abendrot

Lübeck ist zu jeder Jahres- und Tageszeit eine Reise wert. Aber wie eigentlich alle Städte in Deutschland, ist es natürlich am besten im Sommer zu besuchen. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Das Wasser, das rings um die Altstadt allgegenwärtig ist, spendet Kühle und auch das überall vorhandene Grün macht die Stadt gleich noch einmal so schön.

 Heiligen-Geist-Hospital

Das Heiligen-Geist-Hospital am Koberg in der untergehenden Sonne

Und am allerschönsten ist es, finde ich, in den späten Nachmittags- und Abendstunden durch die Hansestadt zu schlendern. Gerade im Abendrot kommt der allgegenwärtige Backstein besonders schön zur Geltung und fängt geradezu an, rot zu glühen und auch die grünen Kupferdächer der fünf großen Lübecker Kirchen kommen ins Leuchten.

Katharinenkirche

Die letzten Sonnenstrahlen fallen auf die Katharinenkirche

Blick auf die Lübecker Altstadt

Sommerliche Abendstimmung mit Blick auf die Lübecker Altstadt. Im Hintergrund die Marienkirche. Auf dem Schiff im Bild ist ein Restaurant untergebracht.

Wer einen schönen Sommerabend in Lübeck verbringen möchte, dem empfehle ich, entweder mit offenem Auge und offenem Herzen durch die Straßen zu schlendern, am besten entlang der Trave, und die wunderbaren Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Lübecker Straßenzug

Lübecker Straßenzug im Abendrot. Im Hintergrund die Jakobikirche, Kirche der Seefahrer und Fischer

Oder man setzt sich an eines der vielen schönen Ufer und gleitet mit angenehmer Gesellschaft und leckerem Wein und vielleicht einem guten Essen in die laue Nacht. Wie wäre es zum Beispiel mit dem eigenen Grill auf dem Rasen am Krähenteich? Oder auf einer der Bänke an der Obertrave?

Abendstimmung an der Trave

Abendstimmung an der Trave

Oder am Mühlenteich mit Blick auf den Dom? Bei einem der leckeren italienischen Restaurants an der Untertrave? Oder auch an der Falkenwiese mit Blick von außen hinüber auf die Altstadt? Der schönen Orte gibt es viele – auf geht’s ziehe los und entdecke sie!

Zum 2. Teil unseres abendlichen Spaziergangs durch Lübeck

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Hotel Maritim Bellevue Kiel: Das Meer von oben sehen

By Posted on 50 2 m read

Im Hotel Maritim Bellevue in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel genießen wir atemberaubende Aussicht.

Auf Besichtigungstour in Schleswig

Auf unserem Ostsee-Trip soll es nun nach unserem Aufenthalt in der malerischen Holsteinischen Schweiz etwas maritimer werden – im doppelten Sinne. Zunächst statten wir Schloss Gottorf in Schleswig einen kurzen Besuch ab. Dieses größte Schloss in Schleswig-Holstein beinhaltet heute die bedeutendsten Kunstsammlungen des Bundeslandes mit Werken vom Mittelalter bis zur Gegenwart, sowie ein archäologisches Museum. Wer mag, kann hier ein ganz außergewöhnliches Exponat bewundern, ein wunderbar erhaltenes, 1.700 Jahre altes, spätantikes Schiff, aber auch eine der weltweit lediglich 49 noch existierenden Gutenberg-Bibeln (wir haben erst vor kurzem eine in New York gesehen) oder – noch „jünger“ – Werke der norddeutschen Expressionisten Nolde, Barlach (sagt euch aus Schultagen vielleicht Andersch’s Lesender Klosterschüler etwas?) und Rohlfs. Wie dem auch sei, nach einem kleinen Rundgang und Geocache-Fund geht es weiter nach Kiel.

Die schönste Unterkunft in Kiel

In Kiel wartet das ****-Hotel Maritim auf uns. Es heißt nicht umsonst Bellevue: Das Hotel tront richtiggehend auf einer von Wald umgebenen Anhöhe unmittelbar an der Kieler Förde. Wo schon der Blick aus dem Speiseraum oder von der Terrasse auf die Förde toll ist, ist er von unserem Zimmer im 6. Stock atemberaubend. Hier dürften wir wohl mit den schönsten Ausblick Kiels haben. Okay, oben auf dem Marinedenkmal in Laboe guckt es sich wohl noch schöner, aber dort ist es zugig, voll Menschengedränge und es gibt keine Minibar. Vom Balkon genießen wir den Blick weit über die Förde und können von früh bis spät den Schiffsverkehr beobachten. Nur wenige hundert Meter von uns entfernt mündet mit dem Nord-Ostsee-Kanal nämlich die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt (gut 30.000 Schiffe pro Jahr – zum Vergleich sind es im Sueskanal etwa 17.000, im Panamakanal knapp 15.000). Zu hören ist nichts, aber die langsam dahingleitenden Riesen in der Ferne sind ein majestätischer Anblick. An Ähnliches kann ich mich eigentlich nur in Istanbul erinnnern, wo wir von der Terrasse unseres Hotels jeden Morgen beim Frühstück auf den Bosporus hinabschauten, der jährlich gar von 50.000 Schiffen befahren wird.

Maritim Hotel Bellevue Kiel mit allen Annehmlichkeiten

Maritim Hotel Bellevue Kiel Restaurant

Maritim Hotel Bellevue Kiel Restaurant

Frühstück im Maritim Hotel Bellevue Kiel

Schwimmbad Maritim Hotel Bellevue Kiel

Star des Hotels ist sicherlich die Aussicht. Doch auch das Hotel selbst begeistert uns durch seine individuelle, betont maritime Ausstattung. Sogar einige Möven entdecke ich auf dem Buffet hockend – zum Glück aus Holz. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen, ist reichhaltig und von sehr guter Qualität. Nach kurzem Ausruhen auf dem nicht modernen, aber edel ausgestatteten Zimmer genießen wir ein kleines Wellnessprogramm im Hotelpool und der Sauna. Nur auf den Fitness-Raum verzichten wir. Wir wollen uns jetzt erholen und nicht quälen. Denn der nächste Tripp steht am Abend schon bevor: Uns zieht es an die Alster nach Hamburg…

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Flair Hotel Neeth: Reise in die Holsteinische Schweiz

By Posted on 24 3 m read

Wir reisen in die abwechslungsreiche Naturlandschaft der Holsteinischen Schweiz ins reizvolle Flair Hotel Neeth.

Ausflug in die Holsteinische Schweiz

Restaurant Neeth und Hotel in Dammdorf

Im nordöstlichen Schleswig-Holstein erstreckt sich eine wunderschön hügelige und gegliederte Landschaft. Die letzte Eiszeit hat hier durch Erdschub der Gletscher ein durch Moränen bestimmtes Bild geschaffen. Felder, kleine Wäldchen, niedrige Hügel und vor allem See um See bieten dem Auge Abwechslung. Nicht umsonst ist die Gegend eine der wichtigsten Tourismusregionen im Norden der Republik. Bei den vielen kleinen Hügeln hatten wir manches mal das Gefühl, durch einen Eierkarton zu fahren, immer wieder ging es leicht auf und ab. Am Rande der Holsteinischen Schweiz befand sich übrigens seinerzeit auch die einzige Seilbahn Schleswig-Holsteins. Nicht am Bungsberg, einer Endmoräne und mit 167 Metern höchsten Berg des Bundeslandes, sondern am anderen Ende der Schwentine – aber das ist eine andere Geschichte.

Wir haben hier eine nette Rundtour im Gebiet der Schusteracht-Tour (ein 30 Kilometer langer, etwa 30 Kilometer langer Rundweg in Form einer Acht) am Schwentinental rings um das holsteinische Städtchen Preetz unternommen. Unser Stützpunkt war das unweit von Preetz gelegene Flair Hotel Neeth. Seit 65 Jahren führt die Familie Neeth hier erst einen Gasthof, weiterentwickelt zum Restaurant und schließlich zum heutigen imposanten 3-Sterne-Superior-Hotel.

Geheimtipps in der Schusteracht

Von hier aus haben wir Ausflüge zu kleineren architektonischen Schönheiten der Gegend und zum Schloss im nahegelegenen Plön unternommen. An dem Schloss kann man die Eiszeitliche Historie der Holsteinischen Schweiz gut nachvollziehen: Der Plöner See ist einer der größten Seen Deutschlands und ist als Zungenbeckensee entstanden, eingerahmt von zwei Endmoränen. Der Fluss Schwentine, auf dem wir vor vielen Jahren einmal paddeln waren, liegt ganz in der Nähe des Hotels und lädt zur Bootsleihe ein, aber für uns stand er dieses Mal nicht auf dem Programm. Da haben wir nach unseren Besichtigungstouren lieber noch einen Lauf zu den nahegelegenen Scharsee und zum Lanker See bei Preetz unternommen, der von der Schwentine durchflossen wird und der als zweitwichtigstes Brutgewässer in Schleswig-Holstein zur Vogelbeobachtung einlädt. Toll fand ich eine große Wiese, die randvoll mit Möven war.

Abendessen im Hotel Neeth

Im Anschluss haben wir die Gastlichkeit im schönen Hotelrestaurant genossen. Besonders gefallen haben uns die vielen kleinen Details und die abgestimmte Einrichtung des Hotel Neeth. Die Inhaber lassen sich hier von einer Einrichterin beraten – das ist sehr positiv zu spüren! Mitarbeiter und Personal waren äußerst freundlich und wir haben uns in der familiären Atmosphäre sehr wohlgefühlt. Dazu trug sicherlich auch das sehr ruhige Zimmer im neuen Anbau (das ganze Hotel ist auffallend akkurat in Schuss gehalten) mit Blick auf die Pferdeweide bei. Dieser Anbau umfasst auch den gemütlichen Wellness-Bereich mit Sauna.

Vor der Abreise haben wir noch das reichhaltige Frühstücksbuffet genossen – und wer hätte das gedacht: Wir haben sogar andere Reisende aus Bielefeld getroffen. Jaja, Schleswig-Holstein gilt nicht umsonst als das schönste Bundesland der Welt und so schön es bei uns daheim auch ist, kommen wir immer wieder gerne vom Teutoburger Wald, aus dem regnerischen Ostwestfalen hierher. Wie es der Zufall wollte konnte wir in dieser verrückten Aprilwoche durch unsere Reise vereinzeltem Schnee und Eis in der Heimat entkommen und in Schleswig-Holstein Sonne bei Pullover-Wetter genießen. Wir kommen gerne wieder, doch dieses Mal blieben wir nur eine Nacht, bevor es uns weiter nach Norden, nach Kiel zog.

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