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Tintagel Castle – entdecke das Schloss aus der Artuslegende

By Posted on 3 2 m read

Im Nordwesten Cornwalls, unweit des wunderschönen Küstenstädtchens Boscastle thront hoch auf atemberaubenden Klippen und umtost vom tiefblauen Meer die Ruine des Schlosses, in dem der Sage nach König Artus gezeugt wurde – Tintagel Castle.

Tintagel Castle – Herkunft einer Legende

Tintagel Castle Cornwall: Auf den Spuren von King Arthur

Tintagel Castle Cornwall: Auf den Spuren von King Arthur

Tintagel Castle Cornwall: Auf den Spuren der A>Artuslegende

Die Ehrfurcht gebietende Lage hoch auf den schroffen Felsen und die zerfallenen, aber doch Respekt einflößenden Überreste des Trutzbaus passen gut als Ursprung des Mannes, der im nach dem Zerfall des römischen Reiches umkämpften Britannien das von Merlin geschmiedete und magisch im Stein versenkte Excalibur wieder herauszieht und hiermit seinen Anspruch auf die Herrschaft über Britannien demonstriert.

The castle is built high above the sea, which surrounds it on all sides, and there is no way in except that offered by a narrow isthmus of rock. Three armed soldiers could hold it against you, even if you stood there with the whole kingdom of Britain at your side.

Atemberaubende Lage von Tintagel Castle

Tintagel Castle Cornwall: Auf den Spuren der Artuslegende

Tintagel Castle Cornwall: Auf den Spuren der Artuslegende

Und so zeigen sich die Überreste von Tintagel Castle bis heute: Ringsum fallen die Felswände steil zum Atlantik hin ab, ohne jegliche Chance, hier heraufzugelangen, außer über eine schmale Zuwegung. Diese ist allerdings seit dem Mittelalter noch uneinnehmbarer geworden, da der schmale Grat, über den Zugang möglich war, mittlerweile ein Opfer der Erosion geworden und ins Meer hinabgestürzt ist. Nun wäre das Schloss völlig unerreichbar, gäbe es nicht eine Holztreppe, die über die entstandene Lücke hinwegführt und den Besuchern den Weg zum Schloss ermöglicht. Hier geht es steil hinan, bis der Besucher durch einen steinernen Türbogen das Schloss betritt.

Was von Tintagel Castle übrig ist

Die Schlossanlage von Tintagel Castle besteht heutzutage nur noch aus Grundmauern, zwischen denen Rasen wächst. Keinerlei Decken, Einrichtung oder Gerätschaft sind mehr zu sehen. Wie alt die gesamte Anlage ist und was für einen Zweck sie genau erfüllte, ist nicht mehr bekannt, am ehesten wird hier heutzutage der Sitz eines lokalen wohlhabenden Fürsten vermutet, der römische Traditionen aufrecht zu erhalten und den Kontakt in den Mittelmeerraum zu bewahren suchte. Der eigentliche Star dieser Anlage ist heutzutage die Aussicht. Wer bei gutem Wetter hier herkommt, mag sich oben auf die Klippen setzen und den Blick entlang der Küste und hinab auf das Meer in Ruhe genießen.

Inselschloss St. Michael’s Mount

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Das Inselschloss St. Michael's Mount, Cornwall

Das Inselschloss St. Michael’s Mount, Cornwall

Inselschloss St. Michael’s Mount in Cornwall

Der Das Meer am St. Michaels Mount vom Land gesehen

St. Michaels Mount vom Land gesehen

Schloss St. Michael's Mount, Cornwall Geheimtipp

Schloss St. Michael’s Mount, Cornwall Geheimtipp

St. Michael’s Mount in prähistorischer Zeit

Der kornische Name des St. Michael’s Mount, “Karrek Loos yn Koos” bedeutet wörtlich “der graue Fels im Wald”. Vielleicht drückt dieser Name eine kollektive Erinnerung aus: Das Klima wandelt sich und bis in die Bronzezeit war St. Michael’s Mount tatsächlich noch von Wald umgeben. Noch heute treten bei außergewöhnlich tiefen Ebbe-Wasserständen noch Spitzen der Überreste dieses ehemaligen Waldes an die Wasseroberfläche. Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit auf der Insel gehen bis in die Mittelsteinzeit zurück, als Großbritannien noch mit dem europäischen Festland verbunden war und die Insel ein trockener Fels im Wald war. Steinerne Felsbänke werden heute für Verteidigungsanlagen aus dem frühen 1. Jahrtausend v.Chr. angesehen.

St. Michaels Mount

Relikt aus vergangenen Tagen am St. Michaels Mount – bei Klöstern musste auchKorn gemahlen werden

Im Besucherzentrum auf dem St. Michaels Mount gibt es interessante Informationen

St Michaels Mount – das Herz eines Riesen?

Klöster auf St. Michael’s Mount

Ab etwa dem 8. Jahrhundert bis zum Ende des Hochmittelalters war die Insel Lage wechselnder klösterlicher Bebauungen.

1659 wurde es an Colonel John St Aubyn verkauft. Und im Besitz seiner Familie ist es im Grunde auch über 350 Jahre später noch. 1954 gab Francis Cecil St Aubyn jedoch einen Großteil von St Michael’s Mount an den National Trust, eine gemeinnützige Organisation, die in England, Wales und Nordirland Naturschutzgebiete und Denkmäler betreut. Hiermit ging auch ein großes Stiftungsvermögen einher. Im Gegenzug erhielt die Familie St Aubyn ein 999-jähriges Wohnrecht im Schloss, sowie die Lizenz, den Besucherzustrom der historischen Räumlichkeiten zu organisieren, was sie bis heute zusammen mit dem National Trust tut.

Das Schloss auf dem St. Michaels Mount

Das Schloss auf dem St. Michaels Mount

St. Michael’s Mount heute

So kann St. Michael’s Mount heute bequem besichtigt werden. Der Zugang ist über die stets aufwändig gut in Schuss gehaltene Zuwegung zu Fuß bei Ebbe möglich. Ein guter Teil der Gezeiteninsel ist frei zugänglich; für andere Teile, insbesondere das Schloss, soweit es zugänglich ist, ist Eintritt zu entrichten. Die Insel ist wirklich zauberhaft. Aber der schönste Blick finde ich, eröffnet sich eigentlich vom Festland aus auf die Insel. Noch schöner ist laut Fotos der Blick aus der Luft von der Seeseite, aber dazu gab es für mich leider keine Gelegenheit.

Blick in die Bucht von St. Michaels Mount

Blick in die Bucht von St. Michaels Mount

Cream Tea am St. Michael’s Mount

Wir haben im The Godolphin direkt neben der Zuwegung zum St. Michael’s Mount einen herrlichen Cream Tea genossen. Der Ausblick war wunderschön, der leckere Cream Tea (wir haben Kaffee genommen, hehe) mit Scones und Cornish Cream ein Gedicht. So ging es für uns gut gestärkt zu weiteren Entdeckungen in Penzance.

Cream Tea am Schloss St. Michael's Mount, Cornwall

Cream Tea am Schloss St. Michael’s Mount, Cornwall

Schloss St. Michael's Mount, Cornwall

Schloss St. Michael’s Mount, Cornwall

Das Meer am St. Michaels Mount

Das Meer am St. Michaels Mount

Kalorienreich und Luxuriös – Das Schönste English Breakfast

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Das langweilige, weit verbreitete English Breakfast, wie es auch in deutschen Hotels oft zu finden ist, kennt wohl jeder: Würstel, verkohlter Black Pudding, trockene Spiegeleier und lappiger Bacon. Nicht sehr anziehend, gebe ich zu. Aber es geht auch anders! Denn English Breakfast kann viel mehr und kann so lecker sein!

How to make Poached Eggs for Full English Breakfast

Luxury Full English Breakfast: Poached Eggs, Eggs Benedict

Luxury Full English Breakfast: Poached Eggs, Eggs Benedict

Pochierte oder verlorene Eier werden in siedendem Wasser zubereitet. Hierbei wird das Ei mit einem kleinen Gefäß wie z.B. einer Schöpfkelle in das Wasser gegeben, dem am besten vorher etwas Essig hinzugefügt wurde. nun gart das Ei von außen nach innen und wird herausgenommen, wenn das Eiweiß zart fest, das Eigelb aber flüssig ist. Super dazu passt der knusprige, feste englische Toast, gestimmt in das flüssige Ei. LECKER!

Grilled Kippers

Full English Breakfast

Langweilig oder lecker? Ein full English Breakfast

Auf die Idee, schon zum Frühstück gegrillten Fisch zu essen, können wohl nur die Briten kommen. Aber es ist halt – leider geil! So ist die englische Küche: Deftig, schon in der Früh. Fettig, Proteinreich und schon beim Hingucken schwellen die Hüften. Für uns gibt es English Breakfast hauptsächlich im Urlaub. Aber diese Woche hatte mein Mann die genialen Eggs Benedict sogar unter der Woche vor der Arbeit – in Warschau. Wie er es nichAlso – Kippers? Mit dem Begriff kann hierzualnde kaum jemand etwas anfangen. Kippers sind kalt geräucherte Heringe, die vor dem Verzehr gegrillt werden. Dazu Zitrone und gegrilltes Gemüse – ein Gedicht!

Smoked Salmon for Full English Breakfast

Smoked Salmon im English Breakfast

Smoked Salmon im English Breakfast

Geräucherter Hering passt zu vielen Dingen gut und erfreut sich auch hierzulande in Hotels ziemlicher Beliebtheit auf dem Frühstücksbuffet. Wie wäre es hierzu zum Beispiel mit dem klassisch englischen Toast und ein wenig Rührei und Dill?! Dazu ein schöner Kaffee oder Tee und süßer Saft. So kann der Tag beginnen, nicht wahr!?

Poached Eggs spezial – Eggs Benedigt

Das beste des English Breakfast hebe ich mir zum Schluss auf! Okay, hier schummele ich ein wenig. Denn Eggs Benedict gehören eigentlich nicht zur Englischen Küche, sondern zur Amerikanischen. Aber wie heißt es so schön: “We have really everything in common with America nowadays, except, of course, language.” Hauptdarsteller dieses genialen Gerichts sind die oben schon erwähnten pochierten Eier, darunter Englische Muffins (so eine Art Toastbrötchen, wie sie auch hierzulande anzutreffen sind), dazwischen Schinken und darüber Sauce Hollandaise. So sind mir die Poached Eggs am liebsten!

 

Luxury Full English Breakfast: Poached Eggs, Eggs Benedict

Luxury Full English Breakfast: Poached Eggs, Eggs Benedict

Wunderschönes Cornwall – 10 Gründe warum ich Englands Südwesten so liebe

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Mein wunderschönes Cornwall zeigt sich an jeder Ecke, die wir mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, immer wieder neu und immer wieder schön. Ich kann mich gar nicht sattsehen – und ich möchte euch zeigen, warum!

1. Die Landschaft – Cornwall, das sind sanfte grüne Hügel, steile Klippen, Schafe und Meer. Hier zeigt sich England von seiner schönsten Seite. Ich liebe es, stundenlang auf einem Stück der endlosen Küstenwanderwege in der Sonne zu wandern und mit jedem neuen Gatter, jeder neuen Mauer und jeder neuen Wendung den nächsten tollen Blick zu genießen. Endlose Blumenmeere, Palmen, sattes Grün und Bucht für Bucht ein kleiner Strand, der zum Verweilen einlädt.

St Mawes Castle bei Truro, wunderschönes Cornwall

Saint Mawes Castle bei Truro

2. Die Häuser – Ganz wunderschönes Cornwall, so scheint es, ist aus dem selben grauen und braunen Naturstein gebaut. Ich liebe dieses Material und kann mich gar nicht daran satt sehen. Ob Jahrhunderte alt oder jüngst gebaut, der Stein verliert wenig von seinem Reiz und strahlt auch bei Neubauten gleich das typische Cornwall-Feeling aus. Dazu kommen die vielen weiß getünchten Häuser und Mauern, oft sanft geschwungen und die steinern oder mit Reet gedeckten Dächer. Zum Träumen schön.

Ein Café in Boscastle, wunderschönes Cornwall

Ein Café in Boscastle, Cornwall

3. Das Klima – Bei Cornwall trifft der Golfstrom auf Europa und bringt ganzjährig warmes Wasser und damit ein gemäßigtes, relativ feuchtes Wetter. Es gibt zwar viel Regen, aber eben auch das ganze Jahr milde Temperaturen. Wir haben teils noch Anfang Oktober im zauberhaften Hotel Tresanton in St. Mawes direkt am Meer auf der Terrasse unser Frühstück genossen. In der Sonne, mit kurzen Ärmeln und ohne zu frösteln.

Café in Crantock bei Newquay, wunderschönes Cornwall

Café in Crantock bei Newquay, Cornwall

4. Die Menschen – Ich glaube, es liegt an den milden Temperaturen: Die Menschen im wunderschönen Cornwall sind viel gechillter als im Rest Englands. So wie sie es in den mediterranen Ländern im Vergleich zum Norden sind. Hier gehen die Uhren ein wenig langsamer, die Leute nehmen sich Zeit, auf ihr Gegenüber einzugehen. Es gibt freundliche Schwätzchen, immer wieder gute Tipps, was man sich anschauen sollte und einen guten, höflichen Umgang miteinander – ok, höflich sind die Engländer ja generell.

Küstenwanderweg im wunderschönen Cornwall

Küstenwanderweg in Cornwall

5. Das Alter – Wo immer wir uns an der Südküste Englands aufhalten und ganz besonders im Südwesten, in Devon und in Cornwall, haben wir auch Schritt und Tritt das Gefühl, durch lebende Geschichte zu spazieren. Die Kirchen sind Jahrhunderte alt, immer wieder finden sich Plaketten an den Häusern, die von ihrer Jahrhunderte dauernden Geschichte erzählen und jeder Gartenmauer, jedem Brunnen und jeder Dorfschenke sieht man ihr Alter an – vor Jahrzehnten und oft Jahrhunderten erbaut und von Generation zu Generation erhalten und gepflegt.

Blick von einem Küstenwanderweg im wunderschönen Cornwall

Küstenwanderweg in Cornwall

6. Die Strände – Wunderschönes Cornwall ist von Meer umgeben und hat eine Vielzahl kleiner und größerer Strände. Es gibt Steinstrand mit großen, harten Kieseln, Buchten voll von Trümmern “jüngst” herabgestürzter Felsen, aber auch viele sanfte Sandstrände, an denen es sich wunderschön relaxen, spazieren oder Surfen lässt. Ein Land nicht nur zum Wandern, sondern auch für den Strandurlaub.

Ein Inn in Crantock bei Newquay, Cornwall

Ein Inn in Crantock bei Newquay im wunderschönen Cornwall

7. Die Küche – Wunderschönes Cornwall hat eine schmackhafte Küche, naturgemäß stark auf Fisch und Milchprodukte gestützt. Ersteres, da Cornwall von Meer umgeben ist und Fischfang über Jahrhunderte die dominierende Einnahmequelle und auch Ernährungsgrundlage war. Letzteres, da der karge Boden sich nicht für viel Landwirtschaft eignet, aber dafür für Viehwirtschaft genutzt werden kann – Schafe und Kühe bestimmen noch heute weite Landstriche und die Milchwirtschaft ist trotz Bedeutungsverlustes bis heute noch ein wichtiger Faktor. So ist ein bekanntes Produkt der Gegend die Clotted Cream, eine wie Mascarpone schmeckende Creme aus lange geköchelter Milch, die in den Touristengebieten an jeder Ecke in Form von Cornish Cream Tea angeboten wird – Tee mit einem Scone, bestrichen mit Marmelade und oben auf mit Clotted Cream. Lecker! Cornish Cream bildet auch die Basis für Cornish Ice Cream und Cornish Fudge. Wer es herzhafter mag, greift zu den Pastenartigen Gerichten, wie den Cornish Pasties, dem Gericht für das Cornwall sicherlich am bekanntesten ist – und zu den Bieren aus einer der zahllosen Brauereien Cornwalls.

St Just's Church, St Just bei Truro, Cornwall

St Just’s Church, St Just bei Saint Mawes, Truro, in Cornwall

8. Die Gärten – Wie so viel im Süden Englands, gibt es auch in Cornwall zahlreiche, teils schon Generationen alte Gärten, die auch gerne Besuchern gezeigt werden und die zum Schlendern und Verweilen einladen. Hier habe ich ein schönes Beispiel, das gerade am Grenzfluss zwischen Devon und Cornwall liegt.

Ein Landhaus in Cornwall oder Devon

Forde Abbey in Dorset, das so auch 50 Meilen westlich in Cornwall oder Devon stehen könnte

9. Die Wanderungen – Rings um Cornwall und natürlich auch kreuz und quer hindurch ziehen sich hunderte Kilometer der schönsten Wanderwege. Wer mag, kann mehrerer Urlaube damit verbringen, die Küste per pedes zu erkunden, in beschaulichen Inns zu übernachten und die Tage mit Pausen an sandigen Stränden, mit leckerem Cream Tea und mit Mittagessen und abendlichem Bier in den Pubs der Küstenorte verbringen.

Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps in Cornwall, Saint Mawes ,Südengland

Wunderschönes Saint Mawes in Cornwall, Südengland

10. Die Palmen – Cornwall hat so ein mildes Klima, dass hier sogar Palmen und viele weitere Mediterrane Pflanzen wachsen. Freunde des Mittelmeerraumes finden hier ein leicht herabgekühltes mediterranes Klima vor (man könnte auch sagen: ein angenehm mildes – wer schon mal in Südspanien oder in Marokko in der Sonne gebraten wurde, weiß, was ich meine…) Ich liebe diese Vegetation und das sanfte Grün, das aus dem mild-warmen Klima zusammen mit den reichlichen Niederschlägen entsteht.

Forde Abbey & Gardens – Things To Do in Dorset

By Posted on 10 2 m read

Auf unserer Reise durch Südengland haben wir auf dem Weg von Weymouth nach Tavistock und unserer luxuriösen Unterkunft im Hotel Endsleigh mit seinen tollen Gärten und dem edlen Dinner einen Zwischenstopp mitten in Dorset eingelegt: In den Gärten der zauberhaften mittelalterlichen Abtei Forde Abbey.

Forde Abbey & Gardens – Things To Do in Dorset

Die bedeutenden Forde Abbey Gardens

Die Gärten der Forde Abbey werden auf der Englischen Nationalerbeliste als historisch bedeutender Garten (Stufe 2) geführt. Auf 120.000 Quadratmetern liegen sorgsa, geplante und unterhaltene Teiche, Rasen, Bete und ein Arboretum. Die Gärten sind ein weiteres Beispiel für die alten Kulturlandschaften, die wir in Südengland immer wieder erschnuppern durften: Die Anlage der Rasen erfolgte im 18. Jahrhundert, viele der Bäume stammen aus dem 19. Jahrhundert.

Großer Teich und Jahrhundertbrunnen

Der große Teich ergießt sich in einigen Schwällen zu drei kleineren Teichen. Er war ursprünlich Stauteich einer Mühle. Neben ihm steht das Birkenhaus, das in den 1930ern zur Vogelbeobachtung aus Birkenholz gebaut wurde. Am zweitgrößten Teich liegt der angeblich höchste Springbrunnen Englands, den die Eigentümer zum 100. Jahrestag des Erwerbs durch die Familie anlegen ließen. Zum Haus hin liegen die wunderschönen Beete.

Ursprung als Abtei

Forde Abbey & Gardens - Things To Do in Dorset

Forde Abbey & Gardens – Things To Do in Dorset

Alles fing mit 12 Mönchen an. Mitte des 12. Jahrhunderts gründete Edelmann Richard de Bioniis eine Abtei bei Brightley. Der Grund und Boden war aber wohl zu unfruchtbar, woraufhin Richards Schwester und Erbin den Mönchen einen neuen Grund am Fluss Axe anbot. An diesem Fluss entstand die neue Abtei. Das “Forde” im Namen erinnert noch heute an eine nahegelegene Furt, an der der Fluss durchquert werden konnte. Die Abtei wuchs und wurde sehr wohlhabend, mit in der Spitze 120 Quadratkilometern Land.

Ein Opfer Heinrich des VIII.

Als Heinrich der VIII. an die Macht kam, verstaatlichte er die Kirchengüter in England, um die Kroneinkünfte zu steigern, die Loyalität der Nobilität zu erkaufen und das Militär zu finanzieren. Auch Forde Abbey fiel so 1539 an die Krone. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Eigentümer. Jeremy Bentham lebte hier einige Jahre, die Eigentümer wechselten. 1905 zog der Vorfahr der heutigen Eigentümer von Haus und Grund, Freeman Roper ein.

 

Fine Dining in Südengland: Hotel Endsleigh Dinner Menu

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Der alte Landsitz des Duke of Bedford, von dem aus er  wurde aus der Jagd und Fischerei nachging, stand kurz vor dem Verfall. Aber Hoteldesignerin Olga Polizzi fand es zu schade darum und zauberte Luxushotel Endsleigh in das wunderbar einzigartige Gebäude. Das Restaurant des Hotels liegt im ursprünglichen Speisezimmer mit seiner hölzernen Wandverkleidung und den Familienwappen des Duke of Bedford und seiner Freunde. Küchenchef Graziosi hat den Sinn für Qualität aus Italien mitgebracht und verwendet frische Zutaten aus der Region.

Wir haben einige wunderschöne Tage im zauberhaften Hotel Endsleigh verbracht. Hier erwarteten uns kuschelige Stunden vor dem Kamin und ausgiebige Spaziergänge durch die Gärten. Doch auch unser leibliches Wohl kam nicht zu kurz. Das Frühstück war bereits stets wunderbar, mit leckerem, sehr englischem Frühstück à la carte. Aber das eigentliche Highlight des Tages war das Dinner!

Fine Dining in Hotel Endsleigh, Devon in Südengland

Hotel Endsleigh Restaurant Review

Unser Dinner im märchenhaften Hotel Endsleigh begann mit einem schönen Cocktail am Kamin. Nachdem wir uns nachmittags den schönen Garten angeschaut hatten, machten wir am ersten Abend erst einmal einen schönen Rundgang durch die zauberhaften Räumlichkeiten des alten, geräumigen Hauses. Hier gibt es viele verwinkelte Gänge und zahlreiche Zimmer, die den Gästen zur Verfügung stehen und zum Afternoon Tea einlade, zum entspannten Lesen oder einfach nur, dazu, den zauberhaften Ausblick auf die weitläufigen Außenanlagen des Hotels und seine gepflegte Natur zu genießen.

Fine Dining in Hotel Endsleigh beginnt mit einem Cocktail

Nach den Cocktails am Kamin (ich hatte einen Gin Basil Smash – ein wunderbar fruchtiger Gin-Cocktail. Ihr solltet ihn einmal probieren – sehr lecker!), begaben wir uns zum eigentlichen Abendessen. Hier gab es zunächst einen schönen Weißwein und dazu stand uns folgendes Menü zur Auswahl:

Fine Dining – Das Menü in Hotel Endsleigh Restaurant

 

FARMHOUSE BALLOTINE

duck egg yolk purée, confit turnip, apricot purée

SEARED SCALLOPS AND MACKEREL

cauliflower purée, marsala raisins

TRUFFLE AND HONEY GOATS’ CHEESE (v)

textures of beetroot, orange dressing

CRAB RAVIOLO

tomato broth, shaved fennel

AUTUMN VEGETABLE AND LENTIL BROTH (v)
LAMB CHUMP

fondant potato, salsify, cavolo nero, aubergine purée

CHICKEN BREAST

fennel and garlic gratin, ratatouille, Savoy cabbage, pickled red cabbage purée

PAUPIETTES OF PLAICE

prawn mousse, tarragon and pine nut gnocchi, braised baby gem, octopus, crab, mussel broth

HALIBUT

sesame crust, savoy cabbage and ox cheek parcel, saffron potatoes, red wine fish jus

WILD MUSHROOM RISOTTO (v)

rocket, gremolata

LEMON TART

basil sorbet, toasted meringues

WHITE CHOCOLATE AND COCONUT PANNA COTTA

hibiscus tea poached berries, pistachio cake, apple sorbet

RUM SAVARIN

chocolate ice cream, spiced poached pineapple, coconut

PEANUT PARFAIT

chocolate fondant, cocoa streusel

BRITISH ARTISAN CHEESES

chutney, membrillo, grapes, crackers

Das Menü kostet £ 47

Ein traumhaftes Menü, nicht wahr?! Und schaut selbst, was wir uns ausgesucht haben!