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Travel

Lübecks Stadtbefestigung – ein ausgeklügeltes System

By Posted on 10 2 m read

Stadtbefestigung und Lübecks florierende Geschichte in der Hanse

Stadtbefestigung Lübeck in Schleswig Holstein - Burgtor

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Eine reiche Stadt braucht eine starke Stadtbefestigung: 1159 von Heinrich dem Löwen gegründet, hat sich Lübeck schnell zu einer florierenden Handelsstadt der Hanse entwickelt und gehörte im Mittelalter und der frühen Neuzeit zu den größten, mächtigsten und wohlhabendsten Städten des Reiches. So erhielt sie denn auch starke Verteidigungsanlagen, um sich Angriffen von außen erfolgreich widersetzen zu können.

Erstklassige Taktische Lage auf einer Halbinsel

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Hierbei kam schon die natürlich Gestalt der damaligen Halbinsel, später Insel, auf der Lübeck (neu) gegründet wurde, der Anlage einer sicheren Befestigung sehr entgegen. Zunächst gab es die Lübecker Burg, die später zum heutigen Burgkloster wurde. Ebenfalls zu Beginn der Stadtgründung entstand die Lübecker Stadtmauer mit ihren vier Haupttoren, dem Burgtor, Hüxtertor, Mühlentor und Holstentor.

Trave und Wakenitz: Zwei Flüsse als natürliche Grenze

Ergänzt wurde dieser Mauerring natürlich hauptsächlich durch die natürliche Sicherung in Form der beiden Flüsse Trave und Wakenitz. Sie stellten für etwaige Angreifer nahezu unüberwindliche Hindernisse dar. Hinzu kamen umgebende Landwehren, die aus einem System unterschiedlicher Hemmnisse bestanden, wie etwa Wällen, Gräben, Gehölzen und Wachtürmen.

 Der Lübecker Landgraben – meilenlange Verteidigungslinie im Mittelalter

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Teil dieses Systems war der bis heute noch deutlich zu erkennende Lübecker Landgraben, ein zur Ringgestalt verketteter Verbund natürlicher und künstlicher Wasserzüge, der auf seiner Gesamtlänge von über 40 Kilometern die Zollgrenze der Stadt markierte und den Aufmarsch anrückender Feinde wirksam verzögern konnte. Hierzu dienten auch am Landgraben platzierte Wehrtürme.

 Lübecks Bastionen – moderne Befestigungsanlagen der Neuzeit

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Im 17. Jahrhundert wurden die bestehenden Befestigungen deutlich ausgebaut und Lübeck erhielt besonders zur Nordseite eine Kette spitzwinkliger Bastionen mit gewaltigen Erdaufschüttungen.

 Die Lübecker Stadtbefestigung wird zum Opfer der modernen Geschichte

Heute sind von der inneren Lübecker Stadtbefestigung die natürlichen Flüsse noch gut sichtbar. Zwei der vier Haupttore sind zumindest in Teilen erhalten. Das heute als Burgtor bekannte Gebäude war das innen liegende von insgesamt drei hintereinander gestaffelten Toren, das Holstentor das zweitinnere von insgesamt vier gestaffelten Toren. So mussten Angreifer stehts eine Kette von Toren passieren, bis sie das Innere der Stadt erreichten. Reste der Stadtmauer finden sich besonders im Nordteil der Stadt. Die Bastionen sind dem Aufkommen der Eisenbahn, dem Bau des Elbe-Lübeck-Kanals und dem Wachstum des Lübecker Hafens zum Opfer gefallen. Die Bastion Buniamshof im Wesentlichen, sowie Teile weiterer Bastionen sind noch heute erhalten.

Ein Besuch im Holstentor – lohnender Ausflug in die Welt der Folter und Folterinstrumente

Das Holstentor lässt sich heute auch im Inneren besichtigen; hier kann der Besucher mit unerfreulichen Seiten der lübschen Sicherheit Bekanntschaft schließen und sich eine Reihe von Folterinstrumenten anschauen.

Lübeck: Spaziergang entlang der Trave in Schleswig Holstein

By Posted on 33 3 m read

Was ist der schönste Spaziergang um Lübeck herum? Wie erkunde ich Lübeck vom Wasser aus? Wer Lübeck besucht, besucht eine Stadt des Wassers: Lübeck ist ringsum von Wasser umgeben; die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Trave und Wakenitz, zwischendrin ziehen sich künstliche Wässer, wie ein Kanal, der Mühlenteich oder der Krähenteich, an denen sich besonders die Lübecker Jugend im Sommer mit Freuden sonnt und grillt. Und von keinem Punkt der Innenstadt liegt der nächste Fluss mehr als einen Kilometer entfernt. Heute beschreibe ich dir einen schönen Spaziergang rings um Lübecks historische Altstadt herum, immer am Wasser entlang und mit kleinen Abstechern ins Innere der Stadt.

Die Mühlenbrücke an der Trave

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Unser Spaziergang beginnt an der Mühlenbrücke. Sie ist nach dem früheren Mühlentor benannt, einem der ehemals vier Stadttore des mittelalterlichen Lübecks. Im Süden beginnend sind dies in Richtung unseres Spazierganges: Mühlentor, Holstentor, Burgtor und Hüxtertor. Allerdings sind hiervon heute nur noch Holstentor und Burgtor erhalten. Das Mühlentor hatte seinen Namen natürlich von einer hier liegenden Mühle. Und so führt unser Spaziergang weiter in Richtung Mühlenteich und Restaurant Alte Mühle. Zuvor sehen wir rechter Hand das Kino Cinestar, sowie einen wunderschönen Blick auf den Dom. Das Cinestar ist übrigens in Lübeck von der Familie Kieft gegründet worden.

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Vom Dom aus geht es wieder hinab ans Wasser. Hier liegt eine wunderschöne Flaniermeile, die sich einige Hundert Meter entlang der Trave zieht. Hier reihen sich italienische Restaurants und gute Cafés aneinander und zur einen Seite bezaubert der Blick aufs Wasser, zur anderen eine der schönsten Ansichten der Lübecker Altstadt, der Malerblick. Hier erhebt sich auch das Holstentor, das wir alle noch von dem früheren 50-Mark-Schein kennen.

Das berühmte Holstentor in Schlesweig Holstein

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Museumshafen und Altstadtwerft in Lübeck

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Nun beginnt ein weniger touristisch erschlossener Teil der Trave mit dem Museumshafen, in dem ältere Schiffe und manchmal auch größere Segler liegen. Hier finden sich auch die Lübecker Media-Docks mit einem schönen Strand-Café oder das Hansemuseum, das jüngst eröffnet die Geschichte des mittelalterlichen Handelsbundes der Hanse eröffnet, deren Hauptstadt und Gerichtsstand die alte Hansestadt Lübeck war. Wer möchte, macht hier einen Abstecher hinein in die Altstadt und guckt sich den wunder Koberg mit Jacobikirche und Heiligen-Geist-Hospital.

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Vorbei am Burgtor liegt das naturnaheste Drittel unseres Spazierganges vor uns und der Weg führt direkt entlang des Wassers auf einem Wanderweg, von dem sich rechter Hand immer wieder schöne Blicke auf die Lübecker Altstadt eröffnen. So kommen wir an das nicht mehr existente Hüxtertor, in etwa an dessen Stelle sich die traditionsreiche kleine Lübecker Diskothek Hüx befindet und wir erreichen wieder den Ausgangspunkt am Mühlentor. Zwischen Hüx und Mühlentor liegt einige hundert Meter linker Hand das Schatzcafé in Lübeck. Auf dem Blog von Spaness findet ihr auch wunderbare Tipps für euren Urlaub in Lübeck.

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Kulinarische Tipps in Nürnberg

By Posted on 29 3 m read

Der Sommer zeigt sich auch in Großstädten von seinen schönsten Seiten, wie wir sie lieben. Wir verknüpfen die schönsten Erlebnisse mit Freunden und Familie und mit unseren Liebsten genauso wie wir es in Erinnerung haben. Für meinen Mann und mich sind es unsere Traditionen, die wir auf jeder Stadtbesichtigung pflegen. Und das Schöne ist: Wir halten sie fest und geben sie euch weiter.

Schon vor der näheren Besichtigung lassen sich viele Sehenswürdigkeiten mit einem Sightseeing-Run vorab erkunden. So laufen wir eine lange Route aus Reiseführern und Lauftipps vorher ab, sehen die schönsten Plätze und gewinnen eine gute Orientierung bevor der große Andrang da ist. Morgens treffen wir auf Café- und Restaurant-Besitzer, die Zeit finden mit uns ein kleines Päuschen einzulegen und ein paar Worte zu verlieren bevor der Gästebetrieb anfängt. Es ist wirklich amüsant, wenn wir abends aus den Laufklamotten geschlüpft und in schöne Abendgarderobe gewechselt einkehren.

Champagner Bar in Nürnberg

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Eine wunderbare Location, um sich in Nürnberg beim Einkaufsbummel an der exklusiven Einkaufsmeile auszuruhen und zu relaxen, ist das Bochmanns. Nach dem Besuch all der wunderbaren Geschäften wie Patrizia Pepe oder Kennel und Schmenger bin ich nach einem Einkaufsbummel doch sehr glücklich, wenn ich etwas Ruhe finde und mich in der Flaniermeile in der Kaiserstraße auf einem Lounge-Sofa niederlassen kann. Das Design der Bar und die Zigarren-Lounge für Männer sind ein tolles Ambiente, um zwischendurch eine kleine Shopping-Pause einzulegen. Genießer werden hier mit leichten, frischen Speisen vom Koch verwöhnt:

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Macarons in Nürnberg

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Macarons Nuernberg Mister Rank Geheimtipp Kulinarisch

Wenn das Herz nach Süßem schreit, können wir Meister Rank’s Glühalm in Nürnberg an der Museumsbrück empfehlen. Die frisch zubereiteten Macarons, das französische Baiser-Gebäck mit herrlich-Cremigen Füllungen, schmecken hier bei einem Espresso und vielen weiteren Spezialitäten. Es ist doch immer wieder ein Genuss, nach einer langen Laufeinheit etwas für den Erhalt des Hüftgoldes zu tun!

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C´era Volta in Nürnberg – Itelienisches Restaurant

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Das kleine italienische Lokal C‘era Una Volta liegt etwas versteckt in der Johannesgasse, einer Seitenstraße in der Altstadt auf dem Weg vom Bahnhof in Richtung des touristischen Viertels. Nachdem das Restaurant von außen eher unscheinbar wirkt, waren wir sehr überrascht, als wir durch den Wirt hereingebeten wurden und drinnen eine Flut von Bildern größerer und kleiner und ganz großer Stars zu sehen, wobei eine Wand Bildern gemeinsam mit dem Wirt des Restaurants selber gewidmet war. Äußerst eigenwillig, aber charmant – es nimmt wenig Wunder, dass die Geissens, das Promi-Glitzerpaar sich dieses Lokal zum Nürnberger Lieblingsitaliener erkoren haben.

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Hier FB-Link https://www.facebook.com/Cera-una-Volta-121658381211963/?rf=117920464934909

Kettensteg Biergarten in Nürnberg

Direkt am Kettensteg, Festland-Europas ältester eiserner Kettenbrücke, liegt der gleichnamige Biergarten. Hier haben wir uns vom anstrengenden Bummel erholt, wurden trotz großen Andrangs zügig bedient und konnten aus einer guten Auswahl regionaler Küche wählen.

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Caffé Bar Constantinos Centrale

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Die Caffé Bar von Constantinos  war unsere letzte Station bei diesem Aufenthalt in Nürnberg. Hier haben wir den Abend bei Bier und Gin-Tonic ausklingen lassen. Die kleine Bar macht einen sehr beliebten Eindruck, liegt ganz zentral, aber doch abseits des direkten touristischen Rummels. Der Besitzer ist einfach herrlich, war super aufgelegt und sehr herzlich zu seinen zahlreichen Kunden, deren viele augenscheinlich häufig zu Gast sind. Der Grieche ist erst seit kurzem Wirt dieser schönen Bar und lockt Kunden mit leckerem hausgemachtem Kuchen.

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Sightseeing-Run in Nürnberg

By Posted on 14 2 m read

Dieses Wochenende haben wir bei wunderbar sommerlichem Wetter Nürnberg besucht. 25 Grad bei leichter Bewölkung – das ist doch optimal: Wärmer dürfte es wirklich nicht sein. Oder mein Mann muss mich in der Badewanne durch die Stadt schieben!

Die Nürnberger Stadtbefestigung: Stadtmauer

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So konnte ich zu einem schönen Sightseeing-Run aufbrechen. Wir hatten das ganze neulich schon einmal in Barcelona ausprobiert, nun ging es also drei Monate später und bei in etwa gleicher Witterung also im schönen Frankenländle durch Nämbersch, wie der Nürnberge seine Heimatstadt liebevoll nennt.

Begonnen haben wir mit einem gemütlichen Jogg entlang der Stadtmauer, die Nürnberg bis heute fast vollständig umschließt. So hatten wir schon einmal eine Idee von den Außmaßen der Stadt und konnten uns im weiteren Tagesverlauf gut im Inneren zurechtfinden. Bei einem der Spielplätze konnte ich mich nicht beherrschen und musste unbedingt in der Kletterspinne die Spinne spielen. Aber später sahen wir sich hier auch andere erwachsene Touristen Kind spielen. Und wenn man nicht mal im Urlaub sein inneres Kind herauslassen darf, wann denn dann!? Wir joggten nun im Minimaltempo gemütlich die Pegnitz hinauf und durch einige Nebenstraßen.

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Es ging los am Kettensteg, der ältesten erhaltenen eisernen Kettenbrücke auf dem europäischen Festland. Hier entstand später am Abend – nicht mehr ganz in meiner Läufer-Montur – dieses schöne Foto:

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Besonders hat uns die Trödelmarktinsel  gefallen. Hier liegt ein wunderschöner kleiner Platz. Zum Ufer führt u.a. der Henkersteg, ein ganz malerisch uriger, überdachter Holzsteg. Von der benachbarten Maxbrücke gibt er ein hübsches Fotomotiv:

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Von hier aus ging es in die Nürnberger Fußgängerzone mit ihren Geschäften und Bars. Wir haben uns hier ein bisschen umgesehen und meine Tipps rund ums Ausgehen gibt es hier in Kürze! Ein Highlight war natürlich der Hauptmarkt. Im Sommer ist es ein hübscher großer Platz. Im Winter, beim Christkindlesmarkt, muss der Platz bezaubernd aussehen. Wir kamen von der Fleischbrücke mit dem lustigen Ochsenportal herauf. Besonders die wunderschöne Fassade der Frauenkirche zu unserer Rechten prägte den Platz. Und geradeaus lag das Nürnberger Rathaus und daneben die Sebalder Kirche, zwischen beiden hindurch geht es bergauf zur Kaiserburg. Nürnberg war ja über Jahrhunderte Sitz vieler der aufeinander folgender Kaiser und die Herrschaftsinsignien wurden hier vom frühen 15. Jahrhundert bis zum Untergang des Heiligen Römischen Reiches aufbewahrt. Hauptsächlich schlenderten wir aber durch die schönen Straßen im Westen und Norden der Stadt. Ein paar kulinarische Tipps in Nürnberg lest ihr in diesem Beitrag. Weitere Impressionen habe ich euch mitgebracht:

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Finnische Sauna im Urlaub genießen

By Posted on 17 4 m read

Finnland – Land der Weite, Land der Seen

Taru Rantala - Photographer

Taru Rantala – Photographer

Macht ihr lieber Städtetrips oder ruhige Reisen über Land? Ich liebe ja Städtereisen und freue mich immer wieder, wenn wir für ein Wochenende eine schöne europäische Großstadt besuchen. Eines unserer nächsten Ziele könnte Helsinki sein. Wart ihr schon einmal dort? Aber Finnland hat natürlich viel mehr zu bieten als einen Trip nach Helsinki! Was also sind lohnende Tipps für Finnland?

Finnland – Land der Weite, der Ruhe und der magischen Landschaft: Wer Urlaub in den unendlichen Weiten Finnlands macht, findet in einem der am dünnsten besiedelten Länder Europas so viel Ruhe wie er möchte. Oder halt in Helsinki, dem über 600.000 Einwohner zählenden, lebendigen kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum Finnlands, so viel Entertainment wie er möchte.

Grenzenloses Reisen und Wild Cooking in Finnland

Photographer Vastavalo Sami Kiuru

Photographer Vastavalo Sami Kiuru

Auf in die Natur: 190.000 Seen laden ein zum Verweilen, Paddeln, Angeln oder einfach nur Campieren und Träumen. In Finnland herrscht übrigens Jedermannsrecht: Überall in Finnland, wenn es nicht gerade in Naturschutzgebieten ist, darf jeder sich frei in der Natur bewegen. Angeln ist gar kein Problem und auch Beeren und Pilze dürfen gesammelt werden. Für die Jagd ist aber eine Lizenz erforderlich. Auch Picknicken und sogar Campieren ist auf öffentlichem wie privatem Grund nächteweise erlaubt, wenn ein gewisser Abstand zu Wohnhäusern gewahrt wird. Beim Wild Food Cooking in Finnland geht es mit Rucksack und mit Holzscheiten beladen in den Finnischen Wald. Denn der finnische Wald ist ein Quell von Köstlichkeiten. Erfahrene Köche können hieraus viel zaubern. Der finnische Sternekoch Markus Maulavirta etwa kennt die Wälder wie seine Westentasche. Gekonnt bläst er das selbstgemachte Feuer an und zaubert im Handumdrehen ein köstliches 4-Gänge-Menü aus den Zutaten des Waldes samt hier heimischen Gewürzen wie Wacholder oder Islandmoos. Auch Tee wird gezaubert – aus getrockneten Baumpilzen. Als Hauptzutat gibt es frischen Fisch aus dem Waldsee, sowie sautiertes Rentier für die Freunde des Fleisches. So lecker wird in der Kota, dem traditionellen finnischen Zelt, gekocht und geschlemmt. Kotas gibt es seit hunderten von Jahren. Ihr Name stammt vom nord-finnisch/norwegischen Urvolk der Samen. Die Kota bezeichnet sowohl mobile Zelte, als auch Hütten aus Holz oder Torf. Bis heute sind sie im Einsatz und finden sich überall im Land. Besonders wichtig ist natürlich zum Schutz vor der Witterung das große Feuer in der Mitte der Kota. Hast du Lust, auf der nächsten lukullischen Tour im finnischen Wald dabei zu sein? Einen Tripp in die Natur zu machen und in der Kota zu kochen? Näheres findest du unter hier: Wilde Köstlichkeiten in Finnland.

Reiche Saunakultur in Finnland – Genuss im Urlaub

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Photographer Tuukka Kaski

Photographer Tuukka Kaski

Bekannt ist Finnland für seine reiche Saunakultur. Sei es nun in Ruhe und Einsamkeit in einem der klassischen und aus Filmen allseits bekannten roten Holzhäuser am See oder für die eher Erlebnisorientierten unter uns auch in Helsinkis beliebtester öffentlichen Sauna der „Kotiharju“: Die finnische Sauna gehört zum Finnland-Urlaub einfach dazu! Bei 80 Grad sitzt es sich sehr komfortabel in der Gemeinschaftssauna. Nach zehn Minuten Schwitzen geht es hinaus in die Kälte zu einem Eisbad: Über einen Steg und eine Leiter ins Eisloch geht es ins kalte Wasser. Über dem Eis stehen mit etwas Glück die leuchtenden Nordlichter und erhellen die Nacht. Dann geht es zum zweiten Gang und wieder hinaus ins Eis. Danach fühlen wir uns wie neu geboren. Die Sauna gehört in Finnland einfach dazu: Für gerade einmal 5,4 Millionen Finnen gibt es ganze zwei Millionen Saunen! Und am besten saunt es sich in Kotiharju, der beliebtesten öffentlichen Sauna in Helsinki. Möchtest du auch Finnische Sauna im Urlaub genießen? Hier unter dein Finnland erfährst du Interessantes über Finnlands Sauna Kultur.

Finnland - Kuhmo

Finnland – Kuhmo

Helsinki: Der Tipp für Städtereisen

Auch wer Freude an Kurztrip-Städtereisen hat, ist in Finnland gut aufgehoben: Mit Abstand größte Stadt des Landes ist Helsinki. Hier kommen ganz besonders Freunde schöner Architektur auf ihre Kosten: Helsinki ist Hochburg des Klassizismus und des Jungendstils. Um den Dom der Stadt herum liegt ein wunderschönes klassizistisches Gebäudeensemble. Aber nicht nur Architektur-Fans können sich in Helsinki austoben: Außerdem ist Helsinki die Stadt des Kaffees und Designs. Interessiert? Näheres findest du hier: Metropolen der Ostsee.

Na, habe ich deinen Appetit geweckt? Hast du Lust, Urlaub im Land der Fjorde, Seen und Rentiere zu machen? Es Rentiert sich 😉 In Dein Finnland das digitale Reisemagazin, erfährst du alles für einen schönen Urlaub im Land der Sauna.

 

Pertti Harstela - Photographe

Pertti Harstela – Photographer


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Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps in Riga

By Posted on 10 3 m read

Was sind lohnende Tipps und Sehenswürdigkeiten für eine Reise nach Riga? Und lohnt sich der Tripp? Definitiv ja. Ich habe gerade ein wunderbares Wochenende dort verbracht und kann euch vieles absolut empfehlen.

Bootsfahrt auf der Düna – Rigas historische Altstadt

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Es begann mit einer ruhigen Fahrt rund um Rigas historische Altstadt. Dank eines Kanals rings herum und der Lage Rigas an der Düna, die hier in die Ostsee mündet, kann nämlich die Innenstadt komplett per Boot umrundet werden. Sehr hübsch, wir bekamen einen guten Eindruck. Allerdings sollte man sich vorher gut informiert haben – unser Bootsführer verlor die ganze Fahrt über kein Wort an uns; nur dank Smartphones fanden wir heraus, dass wir z.B. an Lettlands Nationalbibliothek vorbeifuhren. Am Abend verließen wir früh die Party und spazierten noch ein wenig durch das nächtliche, pulsierende Riga, sowie durch die ruhigen aber wunderschönen touristischen Straßen.

Speedbootfahrt auf der Düna

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Riga per Boot erkunden

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Den nächsten Tag verbrachten wir mit einem vorab gebuchten Abenteuerprogramm in mehreren Etappen. Was kann man in Riga erleben? Nun, wir fuhren noch einmal auf der Düna, diesmal allerdings im Speedboat – yeah! Im Anschluss konnten wir uns bei einer Busrundfahrt erholen und diesmal auch viel mehr über Riga und Lettland erfahren. Ein eigentlich geplanter Sprung aus drei oder sechs Metern Höhe in ein Luftkissen musste wegen Sturms leider ausfallen, aber dafür machten wir zum Abschluss in einem alten Polski Fiat 126 die Stadt unsicher. Das ist noch mal ein richtiges Auto. Da fehlt nicht viel und der Hintern hängt auf dem Asphalt… Ich musss unwilkürlich an einen unserer letzten Aufenthalte in Berlin denken, bei denen wir kommerziell angebotene Trabbifahrten beobachten konnten. Naja, immerhin ist der 126er nicht aus Plastik. Er erinnert mich an meine Kindheit – “BMW” steht als Abkürzung für “Sehr kleines Auto”!

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Petrikirche in Riga

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Souvenirs aus Lettland

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Und wie sind die Preise in Riga? Das Einkaufen ist in Lettland etwas günstiger als in Deutschland. Taxis kamen mir geradezu spottbillig vor. Sehr gut gefallen hat mir ein Souvenirladen mit sehr hochwertigen Artikeln zwischen dem Freiheitsdenkmal und der Geburtskathedrale. Hier gab es zum Beispiel wunderschöne Leinenartikel in bester Qualität – und alles war ziemlich günstig. Ich habe mich dann für Alkohol entschieden: zum einen für eine Mischung aus Kaffee-Likör und Rigaer Schwarzem Balsam, dem traditionellen lettischen Likör und zum anderen für lettischen Vodka.

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Zum Abschluss ging es noch einmal auf einige Biere in die Straßencafés rund um den Livenplatz. Endlich hatten wir nach zwei regnerischen, kalten Tagen etwas wärmende Sonne und konnten das Leben gemütlich genießen. Das Flair dieser europäischen Großstadt war wunderbar und man konnte sich in einer schönen norddeutschen Stadt wähnen, bis hin zur traditionellen Backsteingotik des Ostseeraums.

Übernachtung im Radisson BLU Hotel Latvija

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Wir haben im Radisson BLU Hotel Latvija Riga übernachtet, einem von drei Radisson BLU Hotels in der Stadt. Es liegt fußläufig zum Stadtkern, in direkter Nachbarschaft der Geburtskathedrale und einige Minuten vom Freiheitsdenkmal entfernt. Das Hotel wirkt sehr groß und weitläufig. Der Standard entspricht nicht ganz dem, den wir von Radisson BLU in Deutschland  kennen – wir waren bisher in Dortmund, Frankfurt und Düsseldorf zu Gast -, entspricht aber sicherlich der 4-Sterne-Kategorie. Lediglich ist die Ausstattung in allem einen Hauch weniger Hochwertig und von außen merkt man dem Hotel an, dass es ein wenig in die Jahre gekommen ist. Im Inneren ist allerdings alles noch frisch renoviert.

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