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Japan im Herbst: Die schönsten Fotospots in Kyoto

By Posted on 2 4 m read

Kyoto, ich liebe die japanische Stadt! Ich war bereits zwei Mal da und beide Male im Herbst. Im Herbst ist einfach die schönste Jahreszeit, um Kyoto zu entdecken. Im Herbst färben sich die Blätter in flammenden und atemberaubenden Farben. Wenn ich jetzt drei Wochen Zeit hätte um zu verreisen, würde ich mir einen Flug nach Japan buchen. Ein Flammenmeer von Ahornbäumen, die sich rot verfärben, würde auf mich warten. Die schönsten Fotospots in Kyoto im Herbst habe ich euch hier rausgesucht!

Japan im Herbst – Ahornblätter in rot

Japan im Herbst: Momijigari oder Koyo

Die Japaner beginnen die Herbstzeit mit einem schönen Zeitvertreib: Momijigari oder Koyo – übersetzt heißen die Begriffe die Jagd auf die bunten Blätter. Und tatsächlich ist es so, dass sich überall kleine Menschengruppen ansammeln, wenn wunderbare Fotospots mit Ahornblättern zu sehen sind. Zu der Gruppe Menschen gehöre ich definitiv dazu. 

1.Goldener Pavillon Kinkaku-ji

Es ist vielleicht der schönste Pavillon, den ich jemals gesehen habe. Ich kannte den Goldenen Pavillon, dessen obere Stockwerke aus Blattgold verziert sind, von Bildern und Erzählungen. Aber als ich ihn zum ersten Mal mit eigenen Augen sah und plötzlich davorstand, war ich verzaubert. Der Weg dahin ist lang und es gibt einen großer Andrang – besonders zur Herbstzeit in Kyoto. Alle wollen die schönsten Blätter fotografieren; auch ich bin dem “Momijigari” verfallen. 

Anreise: Erreichbar von der Kyoto Bahnstation mit dem Kyoto City Bus Nummer 101 oder 205.

Eintritt: 400 Yen

2. Kyoto Ruriko-in Tempel

Gibt es eine Steigerung von pittoresk? Ja, es gibt den Ruriko-In Tempel in Kyoto, einer der schönsten Fotospots im Herbst, der von Natur umgeben ist. Der Tempel ist nur an zwei Monaten im Frühjahr und im Herbst zur Koyo geöffnet und ist immer proppenvoll. Die Gärten im japanischen Stil zeigen leuchtgrüne Farben, grünen Moos und sind ein Highlight zum Ahornrot. 

Anreise: Eiden Railway Line

Eintritt:  2,000 Yen

3. Kitano-Tenmangu Schrein

Der Kitano-Tenmagnu Schrein in Kyoto gehört zu den größeren Schreinen. Er ist ganz besonders bei Schülern und Studenten beliebt. Vor Prüfungen tummeln sich sehr Viele, beten und kaufen Talismane. Besucht den Ahornbaum-Garten und erlebt die schöne Beleuchtung! Die Nachtigall Brücke über den Kamiya Fluss ist ein sehr schöner Fotospot.

Anreise: Kyoto City Bus Nummer 50 oder 101

Eintritt: Frei 

4. Kiyomizu-dera Tempel

Man hat zwei schöne Blicke auf Kyoto, den Kyoto Tower oder die berühmte Holzterrasse des Kiyomizu-dera Tempels in Kyoto. Der Blick auf die Stadt ist einmalig und ringsherum erstrahlen die Bäume in wunderschönem rot. Atemberaubend ist die Abendbeleuchtung.

Anreise: Vom Bahnhof vorbei an der berühmten Süßigkeiten und Souvenirmeile des Higashiyama Districts auf den Hügel

Eintritt: 400 Yen

Japan im Herbst Kiyomizu-dera Tempel Blick auf Kyoto

Japan im Herbst Kiyomizu-dera Tempel mit Blick auf Kyoto

 

5. Kodai-ji-Tempel

Der Kodai-ji-Tempel ist berühmt für seine Abendbeleuchtung. Im Sommer und im Herbst kann man ihn in beeindruckender Atmosphäre sehen. Aber auch am Tag hat er wunderschöne Spots. Besonders schön sind die angelegten Gärten, die seit dem ersten Besuch meine volle Bewunderung haben. 

Eintritt: 600 Yen

Anreise: Der Kodai-ji Tempel liegt im Higashiyama District und ist fußläufig von der Kyoto Station erreichbar.

6. Togetsukyo

Wörtlich übersetzt heißt der Name Togetsu “Mondüberquerung”. Die Togetsukyo ist eine 155 Meter lange Brücke über dem Katsara-Fluss. Sie ist im Stadteil Arashiyama in Kyoto ein malerisches Wahrzeichen. Im Frühling zur Kirschblüte oder im Herbstlaub erstreckt sich das Bauwerk als würde sich der Holzpfad zum Mond erstrecken. 

Eintritt: Frei

Anreise: Die Togetsukyo liegt am Bahnhof Saga-Arashiyama und ist mit der JR-Sagano/Sanin-Hauptlinie von der Kyoto Station aus erreichbar.

7. Arashiyama (Kyoto) 

Eine weitere Attraktion besonders im Herbst ist Arashiyama. Neben der Togetsukyo sind hier die berühmten Bambusbäume. Wenn du hier durchläufst, hast du das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Ich empfehle eine Flussfahrt, um die schönsten Bäume einzufangen oder die zahlreichen Tempel zu besichtigen. Ein weiterer Tipp ist die Sagano Romantic Linie zu nehmen und die Laubfärbung zu genießen.

8. Kyoto Gyoen

 

Der Kyoto Gyoen Nationalgarten ist ganzjährlich zugänglich. Mitten im Garten ist die Kaiserliche Residenz. Überall gibt es Tafeln in englischer und japanischer Sprache. Wenn man Glück hat, kann man eine Führung durch den Palast ergattern und besichtigen. Dafür muss man sich vorher beim kaiserlichen  Hofamt anmelden. 

Eintritt: Frei

 

Mein Tipp: Beginnt den Tag früh und schaut welche Route ihr am Besten wählt. Am Abend empfehle ich einen beleuchteten Tempel aufzusuchen, bevor es ins Bett geht. Für Kyoto würde ich mindestens 3 Tage einplanen, um die schönsten Ecken zu erkunden.

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