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Meine Erfahrung mit dem Snapfish Fotobuch

By Posted on 8 5 m read

Im Rahmen eines Bloggertreffens bekam ich die Möglichkeit ein Fotobuch von Snapfish und deren Online-Software “FreeStyler” zu testen. Ich wollte schon seit Wochen meine Urlaubsbilder aus Japan drucken und als Fotobuch erstellen lassen und einen besseren Zeitpunkt als JETZT gab es nicht. Wie ich das Fotobuch erstellt habe, beschreibe ich in den folgenden Zeilen.

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Snapfish ist ein Online Fotoservice, der zu HP gehört. Obwhol ich bereits ein paar Berichte über Snapfish gelesen hatte, habe ich den Service zum ersten Mal benutzt. Ich entschied mich für ein 30x20cm Querformat, weil ich die Japan-Impressionen hauptsächlich im gleichen Format festgehalten habe und gleichzeitig auch so viele Bilder wie möglich im Büchlein unterbringen wollte. Als Zusatzoption wählte ich Hochglanz und ein Hardcover. Insgesamt kostet das Fotobuch mit 50 Seiten inklusive Versand 53,90€.

Auf der Internetseite von Snapfish erscheint zunächst ein Gutschein für 20 Gratisabzüge. Natürlich nehme ich das Angebot dankend an und überfliege die Bild-Animation mit dem breiten Spektrum ihrer Produkte. Von einem Fotokalender, Fototasse, Poster und Fotogeschenken bis zu einem Fotobuch wird alles rund ums Foto angeboten. Zur Zeit verlockt ein Herbstrabatt zum Jahreszeitenwechsel.

Mein Interesse gilt jedoch einem Fotobuch. Im Hauptmenü wähle ich es aus und entscheide mich für ein Querformat in L-Hardcover (ab 29,95€). Es erscheint ein Beispielalbum, was ich nicht beachte, sondern sofort einen Account bei Snapfish erstelle. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich bei das Erstellen etwas länger dauert und ich es gut finde, dass ich einen Entwurf speichern kann. Dies geschieht sehr flott  (unter dem eigenen Account).

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Zunächst lade ich einige meiner vorsortierten Bilder (es waren über 1200) auf den Server, um die Funktionen der Online-Software auszuprobieren. Jeder, der bereits ein Fotobuch erstellt hat weiß, dass dies vorher bitter nötig ist, weil das Sortieren viel Zeit in Anspruch nimmt. Mein Album hat erst 13 Bilder und schon dauert das Hochladen sehr lange. Das hängt damit zusammen, dass das Fotobuch online erstellt wird. Lokal installierte Software wäre vermutlich schneller. Außerdem habe ich die Urlaubserinnerungen mit einer sehr guten Nikon-Kamera aufgenommen, sie überschreiten daher die Größe von 5MB locker. Leider kann man einzelne Bilder aus dem Album nicht mehr entfernen. Unberührt davon wähle ich meine Bilder aus und klicke “weiter”.

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Die gewählte Fotobuch-Größe und das Format lassen sich zunächst ändern. Ich bestätige meine Auswahl und komme zur Auswahl eines Farbthemas. Das kenne ich bereits von früher erstellten Fotobüchern und enstcheide mich für ein schlichtes Design, weil ich nur einige Seite untermalt haben möchte. Im Hinterkopf habe ich noch meine Erfahrungen, dass gute Bilder viel Platz brauchen.

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Im folgenden Schritt wird mir die Option gegeben Fotos über zwei Buchseiten zu erstellen , was ich allerdings wegklicke und anschließend wird angeboten die einzelnen Seiten automatisch mit Bildern zu füllen. Ich lehne natürlich dankend ab. Froh, endlich an der eigentlichen Gestaltung meines Fotobuchs angelangt zu sein, wühle ich mich durch die vielen Features und erstelle meinen schlicht gehaltenen Einband. Die zweite Seite soll extravaganter sein und ich stelle fest, dass alles länger dauert.  Dabei habe ich alle Programme im Hintergrund ausgeschaltet und arbeite selbst an einem HP-Laptop (4GB Arbeitsspeicher). Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen, doch die Wartezeit will ich einfach nicht vergeuden und wähle einfach die Option Nummer zwei:

Snapfish bietet neben der Online-Erstellung auch eine Software an. Die gibt es auch für Linux-User. Einer davon bin ich und intalliere mir das Paket (bei Linux gibt es Pakete). Und siehe da, alles verläuft sehr viel schneller und ich finde Spaß an der Gestaltung.

Erfahrungen mit der Gestaltung eines Fotobuchs mit Snapfish

Doch zunächst zurück zur Software, deren Features ich hier kurz vorstelle:

Seitenlayouts: Jede Seite kann mit beliebig Fotos befüllt werden und die Layoutvorlagen gibt es bis zu 13 Bildern. Mehr empfehle ich bei einem kleinen Fotobuch nicht. Mein Maximum liegt allerdings bei  6 Bildern. Mit Drag & Drop auf die gewünschte Stelle platzieren und Bilder auswählen und ebenfalls manuell rüberziehen, die im Fotofeld erscheinen sollen. Drehen, kippen, vergrößern, verschieben, nachbereiten.  Das klappt soweit ganz gut. Nur dauert es mir zu lange.

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Themen: Für jede Seite lässt sich ein eigener Hintergrund (englisch: theme) auswählen. Die Beispiele sind recht beschränkt und mein Eindruck ist, dass sich viele sehr ähnlich sehen. Es kann auch ein Foto als Hintergrund gewählt werden.

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Verzierungen: Sehr gelungen finde ich die Auswahl der Verzierungen, auch Sticker genannt,  die nach Themen (Hochzeit, Reisen, etc.) geordnet ist. Die Fotoseiten lassen sich dadurch verschnörkeln und bekommen einen individuellen Charakter. Motive, die ausgewählt wurden, lassen sich per Mausklick “Zum Projekt hinzufügen” und bleiben auch sichtbar in der Verzierungen-Spalte.

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Texteingabe: Jedem ist frei überlassen, ob er einen Text hinzufügen möchte. Es gibt eine kleine Auswahl an Schriftarten, die mich nicht überzeugt hat. Die Farbe und Größe lässt sich leicht ändern. Auch das Löschen eines Textfeldes erfolgt schnell.

Letzter Schliff: Ist das Fotobuch fertig erfolgt eine Überprüfung bevor es mit dem Bestellvorgang los geht. Ein Servicefenster erscheint, wenn ein Fotofeld leer bleibt. Leider wird nicht angezeigt, wo es fehlen könnte.

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Serive & Kontakt: Tagsüber bietet Snapfish einen Live-Chat an. Den habe ich natürlich ausprobiert. Ein freier Mitarbeiter war sofort zur Stelle und begrüßte mich. Meine Frage habe ich schnell in “Chat-Sprache” beantwortet bekommen. Bessere Erfahrungen machte ich allerdings über das Kontaktformular. Meine E-Mail wurde innerhalb weniger Stunden beantwortet und ich habe mit “Bestellen” das Projekt erfolgreich beendet.

Der lange Weg zum Endergerebnis bleibt mein Geheimnis!

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Fazit: Vom Bestellvorgang bis zum Tag an dem ich mein Fotobuch in den Händen hatte dauerte es sechs Werktage. Die Druckqualität ist einwandfrei und das Endergebnis ist zufriedenstellend. Mir gefallen die Hochglanzdrucke einfach besser. Verpackt in einer festen Pappe kam es bei mir unbeschädigt an und ich habe eine wunderschöne Erinnerung, die ich gerne meinen Freunden zeige. Auffällig ist, dass die Größe ein wenig von den Fotobüchern anderer Anbieter abweicht. Es ist ein wenig kleiner. Ich würde mir wünschen, dass die Online-Bestellmöglichkeit weiter überarbeitet wird und neue Gestaltungsmöglichkeiten bekommt. Abgesehen davon finde ich es sehr gut, dass die Projekte zwischengespeichert werden und quasi nichts verloren geht. Die Online-Software ersetzt kein Programm, das mehr Optionen bietet und ich bin nicht sehr begeistert. Und jetzt wede ich brav die Umfrage von Snapfish beantworten, die ich bereits zum dritten Mal im Postfach habe!

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Habt ihr Snapfish schon mal getestet? Fallen eure Erfahrungen besser aus? Ich freue mich, wenn ich Feedback bekomme!

Eure Alex.

 

8 Comments
  • Petra
    Oktober 3, 2014

    Dein Fotobuch sieht aber klasse aus, ich hab bisher nur einmal ein solches Buch bei einem anderen Anbieter erstellt und war alles andere als zufrieden, Snapfisch kannte ich gar nicht.

  • Eileen Mo
    Oktober 3, 2014

    Liebe Alex, das ist ja wirklich ein wunderbar ausführlicher Bericht 🙂
    Ich hab mir selbst auch schon diverse Fotobücher machen lassen, finde die machen sich einfach so toll um die wichtigsten Bilder, schön dekorativ in einem Fotobuch zusammen zufassen.
    Ich habe meine Fotobücher bei einem größeren Anbieter bestellt und war dort auch immer sehr zufrieden, bei meiner nächsten Bestellung schaue ich aber mal bei snapfish vorbei 🙂

    Grüße ♥
    Eileen

  • Romy
    Oktober 3, 2014

    Ich bin ein Fotobuchfan und mag die Fotobücher von Snapfish sehr gerne. Die Farben werden gut wiedergegeben und das Papier fässt sich toll an. Ich verwende ausschließlich Hardcover – das von Snapfish stimmt. Die Software ist gewöhnungsbedürftig, aber beherrschbar.

    LG Romy

    • alexa
      Oktober 3, 2014

      Ja, die Bücher werden schön. Allerdings dauerte es EWIG! Da müssen sie noch dran arbeiten. Viele Effekte habe ich gar nicht benutzt.

      Liebe Grüße,
      Alex.

  • Olga
    Oktober 3, 2014

    Ein schönes Fotobuch und sehr schöne Bilder!

    Wünsche dir ein schönes und sonniges Wochenende! glg Olga

  • Claudia Droeßler
    Oktober 6, 2014

    Ein sehr detaillierter und wunderbarer Bericht. Vielen Dank für die ausführliche und leicht verständliche Erklärung. Die Bilder sind einmalig schön und ich freue mich, trotz des intensiven Zeitaufwandes, dass sich die viele Arbeit für Dich gelohnt hat.
    Ganz herzliche Grüße
    Claudia

  • Ruby
    Oktober 6, 2014

    Hey Alex,

    ich habe auch immer das Problem, dass die Bücher bei den verschiedenen Online-Anbietern nie genau gleich sind. Das sieht vielleicht im Regal komisch aus. -.- Aber gut, damit muss man wohl leben.

    Ich hatte ja leider auch nicht so die besten Erfahrungen mit der Software und bin fast ein bisschen daran zugrunde geangen, es war teilweise einfach nicht so flüssig wie bei anderen.
    Dennoch ist das Endergebnis echt nicht schlecht geworden. ;o)

    Lieben Gruß,
    Ruby

    • alexa
      Oktober 6, 2014

      Hallo Ruby! Auch bei mir hat sich die Arbeit hat sich am Ende gelohnt! Danke für dein Feedback.

      LG, Alex.

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