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Ostsee

Aloha Yoga et Mare im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

By Posted on 1 2 m read

Sommerzeit – Urlaubszeit! Und auch immer wieder gerne: Kurzurlaubszeit! Vorletztes Wochenende war ich an der wunderschönen Ostsee. Der erste Stop-Over führte  mich ins Maritim Seehotel Timmendorfer Strand und dann nach Heringsdorf auf Usedom. Das war ein Wochenende ganz nach meinem Geschmack: Wir haben bekannte Gesichter wiedergesehen und auch viele nette neue Leute kennen gelernt. Und das Wetter kam Ende April gerade genug in Gang, dass wir alle die nahe Ostsee gut genießen und uns über jedes laue Lüftchen freuen konnten.

Yoga im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Aloha Yoga et Mare im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Aloha Yoga et Mare im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Aber die Fahrt in den hohen Norden ist schon lang. Von Bielefeld aus war ich vier Stunden lang unterwegs. Das ist keine Strecke, die ich nicht gewohnt wäre, aber am Ziel freue ich mich doch sehr auf etwas Entspannung. Da kam uns das Angebot gerade recht, im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand eine Stunde Aloha Yoga et Mare genießen zu dürfen. Eine Gymnastiklehrerin mit Zusatzausbildungen in Yoga und Pilates verbindet hierbei klassische Elemente des Yoga mit der Huna-Lebensphilosophie von Hawaii. Es weckt die inneren Energiequellen und tut Körper und Seele gut.

Zu dritt beim Aloha Yoga et Mare

Enstpannung und Wellness: Aloha Yoga et Mare im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Entspannung und Wellness: Aloha Yoga et Mare im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Wir waren drei Mädels – mit von der Partie waren zwei liebe Bekannte, die Harriett von Maritim und Antje vom Blog Weltenkundler. In dieser kleinen, entspannten Runde konnte ich so richtig die Seele Baumeln lassen und die lange Autofahrt hinter mir lassen. Die Yoga-Stunde wurde dabei gut auf uns abgestimmt, sie ist nämlich stets individuell gestaltet und die Lehrerin geht durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auf das Niveau oder die Niveaus ihrer Teilnehmer ein. Es soll schließlich eine entspannte Stunde sein, ganz dem persönlichen Wohbefinden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewidmet und nicht anstrengend. Auch wenn Aloha Yoga et Mare vielleicht kompliziert klingt, sind generell keinerlei Yoga-Vorkenntnisse nötig. Wunderbar erholsam war auch die abschließende tiefe Entspannungsrunde.

Wenn ihr mal in der Gegend seid, würde ich euch einen Besuch unbedingt empfehlen! Das maritim spa & beauty care könnt ihr übrigens als Hotelgäste oder auch als externe Besucher besuchen. Yoga wird an insgesamt zwölf Terminen pro Woche angeboten, Aloha Yoga am Samstag Vormittag und Sonntag Nachmittag.

Nimm dir ein ganzes Wochenende Zeit für dich – gute Laune, frische Luft, neuer Schub: Auch der unser ausgiebiger Spaziergang an der Timmendorfer Strand Promenade tat uns gut. Vielen Dank an das Team vom Maritim Seehotel Timmendorfer Strand für den im Yoga-Raum bereitstehenden leckeren riiiiiisiegen Obsteller , Wasser und Entspannungs-Tee.

Entspannung und Wellness: Aloha Yoga et Mare im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Entspannung und Wellness: Aloha Yoga et Mare im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Bedanken möchte ich mich ganz besonders an den wunderbaren Fotografen Jan von Deutschlandjäger für die Bilder! Und auch für seine Geduld bei den vielen Sportbildern 😉

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Insel Safari durch das Hinterland von Usedom – Natur erleben

By Posted on 4 3 m read

Die Ostseeinsel Usedom besteht nicht nur aus Strand und Meer. Auch das Innere der Insel ist einen Besuch wert – eine Safari durch das Hinterland von Usedom

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom - Natur erleben

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom – Natur erleben

Gelegentlich begegnen uns auf unserer Tour Quads. Dies muss wohl ein Funpark für sie sein.

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom – Natur erleben

Urwüchsige Landschaft – geschaffen durch Eis, geprägt durch den Menschen

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom - Natur erleben

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom – Natur erleben

Seit die letzte Eiszeit das Gebiet der Insel geformt und die Moränenlandschaft geschaffen hat, die bis heute das landschaftliche Bild prägt, hat die wässrig-waldige Beschaffenheit der Insel hier über Jahrtausende eine ganz besondere Landschaft geprägt: Erlenbruchwälder sind hier bis heute über weite Gebiete die prägende Form des Bewuchses. In den über Jahrtausende moorigen Gebieten wuchsen und vergingen Generationen von Erlen, Torfmoosen und anderen Pflanzen und aus den verwitternden Pflanzenresten bildete sich mit etwa einem Millimeter pro Jahr eine Schicht, die in der Neuzeit und bis ins 20. Jahrhundert hinein einen begehrten Schatz zum Feuern und Heizen lieferte: Torf – heute ist dieses Material zum Glück nicht mehr so wertvoll, da sein Brennwert deutlich unter dem von Kohle liegt. Deshalb fand im 20. Jahrhundert kaum mehr ein Abbau statt – mit Außnahme der schlechten Zeiten wie unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, als die Anwohner aus der Not noch einmal auf diese Materialquelle zurückgriffen. Heutzutage darf Torf außerdem in intakten Moorgebieten gar nicht mehr abgebaut werden.

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom

Die ehemaligen Moore der Insel wurden über die Jahrhunderte systematisch trockengelegt: Über Usedom erstreckt sich ein wohl geplantes Netz von Entwässerungsgräben, die früher mithilfe windgetriebener Hebewerke das Wasser von der Insel und hinaus ins Meer beförderten. Diese Hebewerke haben die Gestalt von Windrädern, die über eine Übersetzung eine archimedische Schraube antrieben. Bis heute sind einige erhaltene Exemplare Zeugnis dieser Technik, obwohl die Hauptarbeit seit Beginn des 20. Jahrhunderts von elektrischen Anlagen übernommen wurde und wird. Durch die Entwässerung haben sich die Böden der ehemaligen Moore um einen Meter gesenkt, die Insel wurde durch umlaufende Eindeichung zu einer großen Schüssel, die es heute unverzichtbar machen, laufend weiter zu entwässern. An dem Tag, an dem diese Pumpen vom Netz gehen, wird Usedom wieder langsam vollaufen und sich zu einer Moorlandschaft zurückverwandeln.

Eine schnuckelige Ferienwohnung auf einem alten Boot. Sicherlich sehr urig, aber eher nichts für allzu große Menschen. Ich ziehe den Komfort unseres Hotels vor.

Wettrennen mit Strauß und Sträußin gefällig? Zu Zeiten von BSE wurde Straußenfleisch sehr beliebt. Seit den diversen Ausbrüchen der Vogelgrippe können diese Strauße in Ruhe alt werden, die Wiedereröffnung der Farm wird Jahr für Jahr verschobenn.

Die “Weiße Düne” trägt bis zu 45 Passagiere gemächlich rund um Usedom. Ich ziehe unsere agilen Landys und das mit ihnen verbundene Abenteuer und die Nahsicht vor.

Usedom – ein wildes Abenteuer

Sobald wir die öffentlichen Straßen und damit den Geltungsbereich der StVO verlassen, steigen wir unseren Guides aufs Dach. So fotografiert es sich gleich noch mal so gut.

Das Achterwasser – Der ruhige Meereseinschluss lädt zum Sonnen am Strand ein.

Der Steg lädt zum angeln ein – aber wir müssen weiter. Außerdem täten mir die Fische leid!

Aber bis es so weit ist, dürfen wir Menschen in dieser schönen Natur zu Gast sein. Auf einer wunderschönen Safari durch das Hinterland von Usedom auf Einladung des Hotel Maritim konnten wir die Schönheit von Flora und Fauna bewundern. Mit zwei Landys ging es über unwegsame Waldwege, trockengelegte Moore, an großen Seen und dem Achterwasser entlang. Wenige Menschen begegneten uns auf der siebenstündigen Tour durch das Hinterland der Insel, dafür viele Tiere. Zahllose Vögel bevölkern die Insel. Wir haben Seeadler, Kraniche und Graureiher gesehen, dazu einen ganzen Sprung Rehe (so heißen die Rudel beim Rotwild, verrät uns unser Guide – da haben wir doch wieder etwas Neues gelernt!).

Kulinarische Tour über Usedom

Wir werden von einer Gruppe Quads ein- und überholt. Gelegentliche Radfahrer und zwei oder drei Quadgruppen bleiben neben unseren Landys die einzigen Vehikel, denen wir im Hinterland begegnen.

An Hängen und Bodenwällen wird es auf dem Landy-Dach schon einmal ungemütlich. Aber die Guides sind stets vorsichtig und wir fühlen uns sicher.

Zur Erholung gab es zwischen den einzelnen Strecken in und auf den Dächern der Landys zwei leckere Pausen – eine ausgiebige, herzhafte Brotzeit mit selbstgemachten Marmeladen und herzhaften Schinken und Würsten, sowie eine schöne Kaffeepause. So lässt es sich aushalten! Wir lehnen uns zurück, genießen die Tour durch die Schätze der Insel und kommen erholt und voll guter Eindrücke zurück ins  Maritim Hotel.

Die Scheinwerfer unseres Landys brauchen wir an diesem schönen Sommertag nicht.

Yeah – so lasse ich mir den Inselurlaub gefallen

Lübeck – Beautiful World Heritage Site seen from Above

By Posted on 3 2 m read

Lübeck – Showcase of Ancient Architecture

Lübeck has many beautiful spots and sights to see. The town center is in its entire layout deeply rooted in the middle ages. Here you can have beautiful walks, starting for example in a true medieval quarter, touring the high medieval cathedral, late medieval St. Mary’s Church and strolling through streets in brick renaissance style. But you will get a special  impression of the town’s beauty, when you look at it from above. I went up the St. Petri’s Church’s tower as you can easily do for only 4€ to give you an impression of beautiful Lübeck from above.

In the image above you see imposing Brick Gothic St. Mary’s church with the beatiful town market place and the adjacent town hall (the seemingly black-and white building at the far side of the open space). Below is the famous Holsten Gate, which for some decades figured on the German 50 Mark note and remaining salt storage houses to its left.

Lübeck - Holsten Gate

Lübeck – Holsten Gate and Salt Warehouses

Malerwinkel Lübeck

Malerwinkel (Painter’s Corner) Lübeck

From the bridge above you have a wonderful view (called the painter’s corner) looking to the houses’ waterfront. Below, you see the Lübeck cathedral to the left and beautiful old Domviertel to the right.

Lübeck Cathedral

View towards Lübeck Cathedral

Classic Facades in Lübeck

One of many remaining roads with classic facades in Lübeck

A well preserved town

Although some parts of Lübeck have been destroyed in World War II, large parts were left intact or could be restored. After decades of renovation, the city center now is a beautiful display of well-preserved architecture – and people live here even today! A large part of the ancient city center of Lübeck is declared Unesco world heritage site. Over 1,000 buildings are marked as cultural heritage.

Lübeck World Heritage Commemorative Plaque

Lübeck World Heritage Commemorative Plaque

Lübeck – Beautiful Tiny Town

On this plaque you see the entire small Lübeck town center. It is a peninsula (an actual island, if it weren’t for a some dozen meters’ connection) at the joining of the two rivers Trave and Wakenitz. Measuring only two kilometers from north to south and one kilometer from west to east, everything is in close walking distance and on a nice summer evening, you might want to walk around it leasurely in an hour and a half. Some nice impressions of such an evening walk around Lübeck, I put online here and here.

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Lübeck Sunset – Abendstimmung in der Hansestadt II

By Posted on 3 2 m read
Schuppen 6

Der Schuppen 6 bei Sonnenuntergang

Viele Orte in Lübeck kommen in der Abendstimmung besonders schön zur Geltung. Hier sehen wir den Schuppen 6, einer von mehreren durchnummerierten ehemaligen Hafenschuppen am Traveufer. Früher wurde hier Ware umgeschlagen, heute dienen die Räumlichkeiten kulturellen Veranstaltungen. Links der Hafen mit den Media-Docks, im Hintergrund das Hanse-Museum.

Museumshafen

Blick auf den Museumshafen bei Abendstimmung

Auch der Museumshafen wirkt bei untergehender Sonne ganz besonders bezaubernd. Wer ihn richtig genießen möchte, setzt sich allerdings nicht dortselbst hin, sondern (wie auch hier der Fotograph) auf das gegenüberliegende Traveufer, nicht weit von der MuK. Hier fällt der Blick auf die hier befestigten alten Schiffe, und die schönen Giebel der Altstadt. Rotwein und Mückenspray bitte nicht vergessen!

Blick Marienkirche, Marzipanspeicher und Petrikirche

Marienkirche, Marzipanspeicher und Petrikirche im Abendrot

 

Holstentor

Das Holstentor bei Sonnenuntergang

Auch die Wiesen am Holstentor sind ein schöner Ort, um den hereinbrechenden Abend in Lübeck zu genießen. Zugegeben ist dies nicht gerade der ruhigste Punkt der Altstadt (links und rechts führen immerhin mittel stark befahrene Straßen, auf der einen Seite in die Stadt hinein, auf der anderen Seite heraus). Aber Hand auf’s Herz – dieser Blick auf das Holstentor, die Marienkirche, Petrikirche und die Salzspeicher macht das doch alles vergessen!

Trave in Dämmerung

Blick auf die Trave in der Dämmerung

Dom bei Dämmerung

Der Lübecker Dom bei Dämmerung

Malerwinkel

Der Malerwinkel bei Dämmerung

Hier, einen Steinwurf vom Malerwinkel, dem klassischen Postkartenmotiv Lübecks, entfernt chillt es sich sehr ruhig, oftmals fast schon einsam, mit einem der schönsten Blicke auf die Stadt. Und wenn die Sonne so wie auf diesem Bild eigentlich schon untergegangen ist, endet unser abendlicher Bummel durch die Stadt. Wir stecken die geleerte Weinflasche wieder ein, gehen gute hundert Meter weit über die Brücke hinüber in die Altstadt und schon sind wir wieder im Ausgehviertel mit guter Küche und leckeren Getränken. Der perfekte Start ins Lübecker Nachtleben.

Zum 1. Teil unseres abendlichen Spaziergangs durch Lübeck.

Hotel Maritim Bellevue Kiel: Das Meer von oben sehen

By Posted on 50 2 m read

Im Hotel Maritim Bellevue in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel genießen wir atemberaubende Aussicht.

Auf Besichtigungstour in Schleswig

Auf unserem Ostsee-Trip soll es nun nach unserem Aufenthalt in der malerischen Holsteinischen Schweiz etwas maritimer werden – im doppelten Sinne. Zunächst statten wir Schloss Gottorf in Schleswig einen kurzen Besuch ab. Dieses größte Schloss in Schleswig-Holstein beinhaltet heute die bedeutendsten Kunstsammlungen des Bundeslandes mit Werken vom Mittelalter bis zur Gegenwart, sowie ein archäologisches Museum. Wer mag, kann hier ein ganz außergewöhnliches Exponat bewundern, ein wunderbar erhaltenes, 1.700 Jahre altes, spätantikes Schiff, aber auch eine der weltweit lediglich 49 noch existierenden Gutenberg-Bibeln (wir haben erst vor kurzem eine in New York gesehen) oder – noch “jünger” – Werke der norddeutschen Expressionisten Nolde, Barlach (sagt euch aus Schultagen vielleicht Andersch’s Lesender Klosterschüler etwas?) und Rohlfs. Wie dem auch sei, nach einem kleinen Rundgang und Geocache-Fund geht es weiter nach Kiel.

Die schönste Unterkunft in Kiel

In Kiel wartet das ****-Hotel Maritim auf uns. Es heißt nicht umsonst Bellevue: Das Hotel tront richtiggehend auf einer von Wald umgebenen Anhöhe unmittelbar an der Kieler Förde. Wo schon der Blick aus dem Speiseraum oder von der Terrasse auf die Förde toll ist, ist er von unserem Zimmer im 6. Stock atemberaubend. Hier dürften wir wohl mit den schönsten Ausblick Kiels haben. Okay, oben auf dem Marinedenkmal in Laboe guckt es sich wohl noch schöner, aber dort ist es zugig, voll Menschengedränge und es gibt keine Minibar. Vom Balkon genießen wir den Blick weit über die Förde und können von früh bis spät den Schiffsverkehr beobachten. Nur wenige hundert Meter von uns entfernt mündet mit dem Nord-Ostsee-Kanal nämlich die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt (gut 30.000 Schiffe pro Jahr – zum Vergleich sind es im Sueskanal etwa 17.000, im Panamakanal knapp 15.000). Zu hören ist nichts, aber die langsam dahingleitenden Riesen in der Ferne sind ein majestätischer Anblick. An Ähnliches kann ich mich eigentlich nur in Istanbul erinnnern, wo wir von der Terrasse unseres Hotels jeden Morgen beim Frühstück auf den Bosporus hinabschauten, der jährlich gar von 50.000 Schiffen befahren wird.

Maritim Hotel Bellevue Kiel mit allen Annehmlichkeiten

Maritim Hotel Bellevue Kiel Restaurant

Maritim Hotel Bellevue Kiel Restaurant

Frühstück im Maritim Hotel Bellevue Kiel

Schwimmbad Maritim Hotel Bellevue Kiel

Star des Hotels ist sicherlich die Aussicht. Doch auch das Hotel selbst begeistert uns durch seine individuelle, betont maritime Ausstattung. Sogar einige Möven entdecke ich auf dem Buffet hockend – zum Glück aus Holz. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen, ist reichhaltig und von sehr guter Qualität. Nach kurzem Ausruhen auf dem nicht modernen, aber edel ausgestatteten Zimmer genießen wir ein kleines Wellnessprogramm im Hotelpool und der Sauna. Nur auf den Fitness-Raum verzichten wir. Wir wollen uns jetzt erholen und nicht quälen. Denn der nächste Tripp steht am Abend schon bevor: Uns zieht es an die Alster nach Hamburg…

Flair Hotel Neeth: Reise in die Holsteinische Schweiz

By Posted on 25 3 m read

Wir reisen in die abwechslungsreiche Naturlandschaft der Holsteinischen Schweiz ins reizvolle Flair Hotel Neeth.

Ausflug in die Holsteinische Schweiz

Restaurant Neeth und Hotel in Dammdorf

Im nordöstlichen Schleswig-Holstein erstreckt sich eine wunderschön hügelige und gegliederte Landschaft. Die letzte Eiszeit hat hier durch Erdschub der Gletscher ein durch Moränen bestimmtes Bild geschaffen. Felder, kleine Wäldchen, niedrige Hügel und vor allem See um See bieten dem Auge Abwechslung. Nicht umsonst ist die Gegend eine der wichtigsten Tourismusregionen im Norden der Republik. Bei den vielen kleinen Hügeln hatten wir manches mal das Gefühl, durch einen Eierkarton zu fahren, immer wieder ging es leicht auf und ab. Am Rande der Holsteinischen Schweiz befand sich übrigens seinerzeit auch die einzige Seilbahn Schleswig-Holsteins. Nicht am Bungsberg, einer Endmoräne und mit 167 Metern höchsten Berg des Bundeslandes, sondern am anderen Ende der Schwentine – aber das ist eine andere Geschichte.

Wir haben hier eine nette Rundtour im Gebiet der Schusteracht-Tour (ein 30 Kilometer langer, etwa 30 Kilometer langer Rundweg in Form einer Acht) am Schwentinental rings um das holsteinische Städtchen Preetz unternommen. Unser Stützpunkt war das unweit von Preetz gelegene Flair Hotel Neeth. Seit 65 Jahren führt die Familie Neeth hier erst einen Gasthof, weiterentwickelt zum Restaurant und schließlich zum heutigen imposanten 3-Sterne-Superior-Hotel.

Geheimtipps in der Schusteracht

Von hier aus haben wir Ausflüge zu kleineren architektonischen Schönheiten der Gegend und zum Schloss im nahegelegenen Plön unternommen. An dem Schloss kann man die Eiszeitliche Historie der Holsteinischen Schweiz gut nachvollziehen: Der Plöner See ist einer der größten Seen Deutschlands und ist als Zungenbeckensee entstanden, eingerahmt von zwei Endmoränen. Der Fluss Schwentine, auf dem wir vor vielen Jahren einmal paddeln waren, liegt ganz in der Nähe des Hotels und lädt zur Bootsleihe ein, aber für uns stand er dieses Mal nicht auf dem Programm. Da haben wir nach unseren Besichtigungstouren lieber noch einen Lauf zu den nahegelegenen Scharsee und zum Lanker See bei Preetz unternommen, der von der Schwentine durchflossen wird und der als zweitwichtigstes Brutgewässer in Schleswig-Holstein zur Vogelbeobachtung einlädt. Toll fand ich eine große Wiese, die randvoll mit Möven war.

Abendessen im Hotel Neeth

Im Anschluss haben wir die Gastlichkeit im schönen Hotelrestaurant genossen. Besonders gefallen haben uns die vielen kleinen Details und die abgestimmte Einrichtung des Hotel Neeth. Die Inhaber lassen sich hier von einer Einrichterin beraten – das ist sehr positiv zu spüren! Mitarbeiter und Personal waren äußerst freundlich und wir haben uns in der familiären Atmosphäre sehr wohlgefühlt. Dazu trug sicherlich auch das sehr ruhige Zimmer im neuen Anbau (das ganze Hotel ist auffallend akkurat in Schuss gehalten) mit Blick auf die Pferdeweide bei. Dieser Anbau umfasst auch den gemütlichen Wellness-Bereich mit Sauna.

Vor der Abreise haben wir noch das reichhaltige Frühstücksbuffet genossen – und wer hätte das gedacht: Wir haben sogar andere Reisende aus Bielefeld getroffen. Jaja, Schleswig-Holstein gilt nicht umsonst als das schönste Bundesland der Welt und so schön es bei uns daheim auch ist, kommen wir immer wieder gerne vom Teutoburger Wald, aus dem regnerischen Ostwestfalen hierher. Wie es der Zufall wollte konnte wir in dieser verrückten Aprilwoche durch unsere Reise vereinzeltem Schnee und Eis in der Heimat entkommen und in Schleswig-Holstein Sonne bei Pullover-Wetter genießen. Wir kommen gerne wieder, doch dieses Mal blieben wir nur eine Nacht, bevor es uns weiter nach Norden, nach Kiel zog.