Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

Travel

Wunderschönes Cornwall – 10 Gründe warum ich Englands Südwesten so liebe

By Posted on 11 4 m read

Mein wunderschönes Cornwall zeigt sich an jeder Ecke, die wir mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, immer wieder neu und immer wieder schön. Ich kann mich gar nicht sattsehen – und ich möchte euch zeigen, warum!

1. Die Landschaft – Cornwall, das sind sanfte grüne Hügel, steile Klippen, Schafe und Meer. Hier zeigt sich England von seiner schönsten Seite. Ich liebe es, stundenlang auf einem Stück der endlosen Küstenwanderwege in der Sonne zu wandern und mit jedem neuen Gatter, jeder neuen Mauer und jeder neuen Wendung den nächsten tollen Blick zu genießen. Endlose Blumenmeere, Palmen, sattes Grün und Bucht für Bucht ein kleiner Strand, der zum Verweilen einlädt.

St Mawes Castle bei Truro, wunderschönes Cornwall

Saint Mawes Castle bei Truro

2. Die Häuser – Ganz wunderschönes Cornwall, so scheint es, ist aus dem selben grauen und braunen Naturstein gebaut. Ich liebe dieses Material und kann mich gar nicht daran satt sehen. Ob Jahrhunderte alt oder jüngst gebaut, der Stein verliert wenig von seinem Reiz und strahlt auch bei Neubauten gleich das typische Cornwall-Feeling aus. Dazu kommen die vielen weiß getünchten Häuser und Mauern, oft sanft geschwungen und die steinern oder mit Reet gedeckten Dächer. Zum Träumen schön.

Ein Café in Boscastle, wunderschönes Cornwall

Ein Café in Boscastle, Cornwall

3. Das Klima – Bei Cornwall trifft der Golfstrom auf Europa und bringt ganzjährig warmes Wasser und damit ein gemäßigtes, relativ feuchtes Wetter. Es gibt zwar viel Regen, aber eben auch das ganze Jahr milde Temperaturen. Wir haben teils noch Anfang Oktober im zauberhaften Hotel Tresanton in St. Mawes direkt am Meer auf der Terrasse unser Frühstück genossen. In der Sonne, mit kurzen Ärmeln und ohne zu frösteln.

Café in Crantock bei Newquay, wunderschönes Cornwall

Café in Crantock bei Newquay, Cornwall

4. Die Menschen – Ich glaube, es liegt an den milden Temperaturen: Die Menschen im wunderschönen Cornwall sind viel gechillter als im Rest Englands. So wie sie es in den mediterranen Ländern im Vergleich zum Norden sind. Hier gehen die Uhren ein wenig langsamer, die Leute nehmen sich Zeit, auf ihr Gegenüber einzugehen. Es gibt freundliche Schwätzchen, immer wieder gute Tipps, was man sich anschauen sollte und einen guten, höflichen Umgang miteinander – ok, höflich sind die Engländer ja generell.

Küstenwanderweg im wunderschönen Cornwall

Küstenwanderweg in Cornwall

5. Das Alter – Wo immer wir uns an der Südküste Englands aufhalten und ganz besonders im Südwesten, in Devon und in Cornwall, haben wir auch Schritt und Tritt das Gefühl, durch lebende Geschichte zu spazieren. Die Kirchen sind Jahrhunderte alt, immer wieder finden sich Plaketten an den Häusern, die von ihrer Jahrhunderte dauernden Geschichte erzählen und jeder Gartenmauer, jedem Brunnen und jeder Dorfschenke sieht man ihr Alter an – vor Jahrzehnten und oft Jahrhunderten erbaut und von Generation zu Generation erhalten und gepflegt.

Blick von einem Küstenwanderweg im wunderschönen Cornwall

Küstenwanderweg in Cornwall

6. Die Strände – Wunderschönes Cornwall ist von Meer umgeben und hat eine Vielzahl kleiner und größerer Strände. Es gibt Steinstrand mit großen, harten Kieseln, Buchten voll von Trümmern “jüngst” herabgestürzter Felsen, aber auch viele sanfte Sandstrände, an denen es sich wunderschön relaxen, spazieren oder Surfen lässt. Ein Land nicht nur zum Wandern, sondern auch für den Strandurlaub.

Ein Inn in Crantock bei Newquay, Cornwall

Ein Inn in Crantock bei Newquay im wunderschönen Cornwall

7. Die Küche – Wunderschönes Cornwall hat eine schmackhafte Küche, naturgemäß stark auf Fisch und Milchprodukte gestützt. Ersteres, da Cornwall von Meer umgeben ist und Fischfang über Jahrhunderte die dominierende Einnahmequelle und auch Ernährungsgrundlage war. Letzteres, da der karge Boden sich nicht für viel Landwirtschaft eignet, aber dafür für Viehwirtschaft genutzt werden kann – Schafe und Kühe bestimmen noch heute weite Landstriche und die Milchwirtschaft ist trotz Bedeutungsverlustes bis heute noch ein wichtiger Faktor. So ist ein bekanntes Produkt der Gegend die Clotted Cream, eine wie Mascarpone schmeckende Creme aus lange geköchelter Milch, die in den Touristengebieten an jeder Ecke in Form von Cornish Cream Tea angeboten wird – Tee mit einem Scone, bestrichen mit Marmelade und oben auf mit Clotted Cream. Lecker! Cornish Cream bildet auch die Basis für Cornish Ice Cream und Cornish Fudge. Wer es herzhafter mag, greift zu den Pastenartigen Gerichten, wie den Cornish Pasties, dem Gericht für das Cornwall sicherlich am bekanntesten ist – und zu den Bieren aus einer der zahllosen Brauereien Cornwalls.

St Just's Church, St Just bei Truro, Cornwall

St Just’s Church, St Just bei Saint Mawes, Truro, in Cornwall

8. Die Gärten – Wie so viel im Süden Englands, gibt es auch in Cornwall zahlreiche, teils schon Generationen alte Gärten, die auch gerne Besuchern gezeigt werden und die zum Schlendern und Verweilen einladen. Hier habe ich ein schönes Beispiel, das gerade am Grenzfluss zwischen Devon und Cornwall liegt.

Ein Landhaus in Cornwall oder Devon

Forde Abbey in Dorset, das so auch 50 Meilen westlich in Cornwall oder Devon stehen könnte

9. Die Wanderungen – Rings um Cornwall und natürlich auch kreuz und quer hindurch ziehen sich hunderte Kilometer der schönsten Wanderwege. Wer mag, kann mehrerer Urlaube damit verbringen, die Küste per pedes zu erkunden, in beschaulichen Inns zu übernachten und die Tage mit Pausen an sandigen Stränden, mit leckerem Cream Tea und mit Mittagessen und abendlichem Bier in den Pubs der Küstenorte verbringen.

Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps in Cornwall, Saint Mawes ,Südengland

Wunderschönes Saint Mawes in Cornwall, Südengland

10. Die Palmen – Cornwall hat so ein mildes Klima, dass hier sogar Palmen und viele weitere Mediterrane Pflanzen wachsen. Freunde des Mittelmeerraumes finden hier ein leicht herabgekühltes mediterranes Klima vor (man könnte auch sagen: ein angenehm mildes – wer schon mal in Südspanien oder in Marokko in der Sonne gebraten wurde, weiß, was ich meine…) Ich liebe diese Vegetation und das sanfte Grün, das aus dem mild-warmen Klima zusammen mit den reichlichen Niederschlägen entsteht.

Und Cornwall ist nur ein Teil des zauberhaften Südens von England. Hier zeige ich euch meine 6 schönsten Ziele in Südengland.

Keith Haring in der Albertina in Wien

By Posted on 3 2 m read

Strahlende Babies. Fliegende Untertassen. Göttliche Hunde. Keith Harings Symbolwelt ist leicht zu entziffern, aber ungewöhnlich. Ein Leben in der Pop-Art.

Keith Haring – Mit Comics fing es an

Keith Harings Kontakt zur Kunst und seine Inspiration, zu malen, begann mit seinem Vater. Dieser malte mit dem kleinen Keith Comic-Figuren und weckte so schon in Jungen Jahren ein Interesse am Malen. Später waren es dann öffentliche, politische, mit Schablone geschwind geschaffene Statements an öffentlichen Wänden. Comichaft sollte seine Kunst bleiben und geschwind ging es auch weiter: Über einige Jahre schuf Keith Haring etwa 5.000 bis 10.000 geschwind gemalte Werke in der New Yorker U-Bahn. Seine Technik, mit Kreide schwungvoll auf den schwarzen Untergründen zu malen, gab ihm Schnelligkeit (er malte ohne Genehmigung, wurde nach eigenem Bekunden gegen hundert Mal festgenommen und hat seine Strafen stets erhobenen Hauptes bezahlt), Kontrast und Ausdrucksstärke. Die U-Bahn-Werke gelten als seine besten, sind allerdings kaum erhalten. Lediglich durch einen befreundeten Fotografen konnten sie der Nachwelt erhalten werden.

Keith Haring in der Albertina

Keith Haring in der Albertina

Keith Haring in der Albertina

Keith Haring in der Albertina

Keith Haring in der Albertina

Wer einige wenige Werke von Keith Haring gesehen hat, wir den Stil dieses Pop-Art Künstlers der 80er immer wieder erkennen. Es sind flächige, umrandete Figuren und ein Repertoire an immer wiederkehrenden, sehr speziellen Symbolen. Neben Baby und Hund ist da zum Beispiel das stets positiv konnotierte UFO, das seine Ziele energetische auflädt, der Fernseher und Harings ikonische Männchen. Nach seinem internationalen Durchbruch schuf er viele Auftragsarbeiten. So ein 300 Meter langes Wandgemälde auf der Berliner Mauer in schwarz-rot-gelb. Die Ausstellung in der Albertina widmet sich dem amerikanischen Künstler. Auch im MoMa in New York ist Keith Haring zu bestaunen.

Keith Haring in der Albertina

Keith Haring in der Albertina. Keine Angst vor drastischer Symbolik.

Keith Haring in der Albertina

Keith Haring in der Albertina

Selbstbildnis von Keith Haring in der Albertina

Selbstbildnis von Keith Haring in der Albertina

Keith Harings Werk war oft von sehr drastischer Symbolik, viele Bilder drehten sich deutlich um Sexualität und Homosexualität. Keith Haring erkrankte 1988 an AIDS und starb zwei Jahre später mit nur 31 Jahren als international bekannter Künstler.

Keith Haring in der Albertina 8

Keith Haring in der Albertina

Keith Haring in der Albertina

Keith Haring in der Albertina

Na, habt ihr Spaß an Keith Haring und an Pop Art? Im MoMa in New York gibt es weitere Vertreter der Richtung.

Öffnungszeiten der Ausstellung Keith Haring. The Alphabet in der Albertina Wien

Keith Haring. The Alphabet ist noch geöffnet bis zum 24. Juni 2018.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind:

Täglich 10 bis 18 Uhr,

Mittwoch & Freitag längere Öffnungszeiten: bis 21 Uhr

No tags

Barocke Pracht: Prunksaal der Hofburg in Wien

By Posted on 1 2 m read

Ein wunderschönes Beispiel barocker Architektur und einer der schönsten Bibliothekssäle der Welt: Der Prunksaal der Hofburg in Wien ist gleichsam das Herzstück der Hofburg, des traditionellen Sitzes der Habsburger.

Wunderschöne Proportionen im Prunksaal der Hofburg

77,7 Meter lang, 14,2 Meter breit und 19,6 Meter hoch beeindruckt der Prunksaal der Hofburg mit Größe und ausgewogenen Proportionen. Die Kuppel ist sogar 29,2 Meter hoch, mit ovalem Schnitt von 18 x 29,2 Metern. Ich fühle mich erinnert an die Public Library in New York. Eine Seite ist die sogenannte Friedensseite, die andere die Kriegsseite, erkennbar an der Thematik der dortigen Fresken. Über allem thront die bildhafte Gottwerdung Karls VI. Die Anfänge der Hofbibliothek der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und später der Österreichischen Kaiser gehen nämlich zwar bis ins 17. Jahrhundert zurück, aber Kaiser Karl VI. veranlasste 1722 den jetzigen Neubau.

Die große Kuppel des Prunksaals der Hofburg.

Die große Kuppel des Prunksaals der Hofburg. Teils meint der Besucher, sich in einer prächtigen barocken Kirche zu befinden.

Statue im Prunksaal der Hofburg

Die zentrale Statue Karl VI. von Antonio Corradini im Prunksaal der Hofburg. Der Kaiser hatte den Bau des Prunksaals beauftragt.

1726 bis 1730 wurde das Innere des Saales fertiggestellt und es entstanden die wunderschönen Fresken von Daniel Gran. Nach wenigen Jahren wurde offenkundig, dass das Fundament zu schwach ausgelegt war. Es bildeten sich Risse, die teilweise noch bis heute in den Fresken zu sehen sind. Hofarchitekt Parcassi sanierte die Kuppel und verstärkte sie mittels eines Eisenringes. Der zunächst isoliert stehende Prunksaal der Hofburg wurde jetzt durch Verbindungen zur benachbarten Augustinerkirche und dem Rest der Hofburg in das Gesamtensemble integriert.

Karl VI. und ein Globus im Prunksaal der Hofburg.

Statue und ein Globus im Prunksaal der Hofburg. Die Bücherschränke bestehen aus Nussholz.

Handschrift mit dem Wappen der Familie Fugger aus der Musiksammlung

Handschrift mit dem Wappen der Familie Fugger aus der Musiksammlung. Die 15.000 Werke umfassende Sammlung der Fugger mit Handschriften, Musikhandschriften und “Fugger-Zeitungen” wurde 1655 angekauft.

Im Prunksaal der Hofburg wurden einst die bedeutendsten Werke der Sammlung ausgestellt, 200.000 Werke aus der Zeit von 1501 bis 1850 sind bis heute hier, im heutigen Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek untergebracht.

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom – Natur erleben

By Posted on 4 3 m read

Die Ostseeinsel Usedom besteht nicht nur aus Strand und Meer. Auch das Innere der Insel ist einen Besuch wert – eine Safari durch das Hinterland von Usedom

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom - Natur erleben

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom – Natur erleben

Gelegentlich begegnen uns auf unserer Tour Quads. Dies muss wohl ein Funpark für sie sein.

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom – Natur erleben

Urwüchsige Landschaft – geschaffen durch Eis, geprägt durch den Menschen

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom - Natur erleben

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom – Natur erleben

Seit die letzte Eiszeit das Gebiet der Insel geformt und die Moränenlandschaft geschaffen hat, die bis heute das landschaftliche Bild prägt, hat die wässrig-waldige Beschaffenheit der Insel hier über Jahrtausende eine ganz besondere Landschaft geprägt: Erlenbruchwälder sind hier bis heute über weite Gebiete die prägende Form des Bewuchses. In den über Jahrtausende moorigen Gebieten wuchsen und vergingen Generationen von Erlen, Torfmoosen und anderen Pflanzen und aus den verwitternden Pflanzenresten bildete sich mit etwa einem Millimeter pro Jahr eine Schicht, die in der Neuzeit und bis ins 20. Jahrhundert hinein einen begehrten Schatz zum Feuern und Heizen lieferte: Torf – heute ist dieses Material zum Glück nicht mehr so wertvoll, da sein Brennwert deutlich unter dem von Kohle liegt. Deshalb fand im 20. Jahrhundert kaum mehr ein Abbau statt – mit Außnahme der schlechten Zeiten wie unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, als die Anwohner aus der Not noch einmal auf diese Materialquelle zurückgriffen. Heutzutage darf Torf außerdem in intakten Moorgebieten gar nicht mehr abgebaut werden.

Insel Safari durch das Hinterland von Usedom

Die ehemaligen Moore der Insel wurden über die Jahrhunderte systematisch trockengelegt: Über Usedom erstreckt sich ein wohl geplantes Netz von Entwässerungsgräben, die früher mithilfe windgetriebener Hebewerke das Wasser von der Insel und hinaus ins Meer beförderten. Diese Hebewerke haben die Gestalt von Windrädern, die über eine Übersetzung eine archimedische Schraube antrieben. Bis heute sind einige erhaltene Exemplare Zeugnis dieser Technik, obwohl die Hauptarbeit seit Beginn des 20. Jahrhunderts von elektrischen Anlagen übernommen wurde und wird. Durch die Entwässerung haben sich die Böden der ehemaligen Moore um einen Meter gesenkt, die Insel wurde durch umlaufende Eindeichung zu einer großen Schüssel, die es heute unverzichtbar machen, laufend weiter zu entwässern. An dem Tag, an dem diese Pumpen vom Netz gehen, wird Usedom wieder langsam vollaufen und sich zu einer Moorlandschaft zurückverwandeln.

Eine schnuckelige Ferienwohnung auf einem alten Boot. Sicherlich sehr urig, aber eher nichts für allzu große Menschen. Ich ziehe den Komfort unseres Hotels vor.

Wettrennen mit Strauß und Sträußin gefällig? Zu Zeiten von BSE wurde Straußenfleisch sehr beliebt. Seit den diversen Ausbrüchen der Vogelgrippe können diese Strauße in Ruhe alt werden, die Wiedereröffnung der Farm wird Jahr für Jahr verschobenn.

Die “Weiße Düne” trägt bis zu 45 Passagiere gemächlich rund um Usedom. Ich ziehe unsere agilen Landys und das mit ihnen verbundene Abenteuer und die Nahsicht vor.

Usedom – ein wildes Abenteuer

Sobald wir die öffentlichen Straßen und damit den Geltungsbereich der StVO verlassen, steigen wir unseren Guides aufs Dach. So fotografiert es sich gleich noch mal so gut.

Das Achterwasser – Der ruhige Meereseinschluss lädt zum Sonnen am Strand ein.

Der Steg lädt zum angeln ein – aber wir müssen weiter. Außerdem täten mir die Fische leid!

Aber bis es so weit ist, dürfen wir Menschen in dieser schönen Natur zu Gast sein. Auf einer wunderschönen Safari durch das Hinterland von Usedom auf Einladung des Hotel Maritim konnten wir die Schönheit von Flora und Fauna bewundern. Mit zwei Landys ging es über unwegsame Waldwege, trockengelegte Moore, an großen Seen und dem Achterwasser entlang. Wenige Menschen begegneten uns auf der siebenstündigen Tour durch das Hinterland der Insel, dafür viele Tiere. Zahllose Vögel bevölkern die Insel. Wir haben Seeadler, Kraniche und Graureiher gesehen, dazu einen ganzen Sprung Rehe (so heißen die Rudel beim Rotwild, verrät uns unser Guide – da haben wir doch wieder etwas Neues gelernt!).

Kulinarische Tour über Usedom

Wir werden von einer Gruppe Quads ein- und überholt. Gelegentliche Radfahrer und zwei oder drei Quadgruppen bleiben neben unseren Landys die einzigen Vehikel, denen wir im Hinterland begegnen.

An Hängen und Bodenwällen wird es auf dem Landy-Dach schon einmal ungemütlich. Aber die Guides sind stets vorsichtig und wir fühlen uns sicher.

Zur Erholung gab es zwischen den einzelnen Strecken in und auf den Dächern der Landys zwei leckere Pausen – eine ausgiebige, herzhafte Brotzeit mit selbstgemachten Marmeladen und herzhaften Schinken und Würsten, sowie eine schöne Kaffeepause. So lässt es sich aushalten! Wir lehnen uns zurück, genießen die Tour durch die Schätze der Insel und kommen erholt und voll guter Eindrücke zurück ins  Maritim Hotel.

Die Scheinwerfer unseres Landys brauchen wir an diesem schönen Sommertag nicht.

Yeah – so lasse ich mir den Inselurlaub gefallen

Ein Meer aus Blüten – Kirschblüte Auf dem Langen Kampe in Bielefeld

By Posted on 6 2 m read

Kirschblüte Auf dem Langen Kampe in Bielefeld

Japanische Kirschblüte Auf dem Langen Kampe in Bielefeld

Japanische Kirschblüte Auf dem Langen Kampe in Bielefeld

Auch dieses Jahr ist die Straße “Auf dem Langen Kampe” in Bielefeld wieder Ziel von Blütenfreunden aus Nah und Fern. Wer in der Gegend wohnt und nicht gerade ein Miesepeter und Sauertopf ist, nimmt gerne einen kleinen Umweg auf dem Arbeitsweg in Kauf oder macht – wie wir auch schon einmal extra einen kleinen Ausflug, um die schöne Blütenpracht der Straße zu bewundern. Hier blüt nämlich jedes Jahr Anfang Mai – bei den aktuell wunderbaren Temperaturen auch schon Ende April – die Kirsche. Um die 240 Bäume stehen hier Baum an Baum und verwandeln die Allee in einen Tunnel von Rosa.

Die Kirschblüte in der Japanischen Kultur

Japanische Kirschblüte Auf dem Langen Kampe in Bielefeld

Schon vor Jahren habe ich euch von der Kirschblüte und ihrer Bedeutung in Japan erzählt: Die Kirschblüte ist Höhepunkt des japanischen Jahres. Sie steht nicht nur als Symbol für Schönheit und für Vergänglichkeit. Sie ist auch unglaublich beliebt – fast die Hälfte der Laubbäume in japanischen Städten sind Kirschen. Wer heute durch Auf dem Langen Kampe in Bielefeld spaziert, ahnt wie die Kirschblüte in Japan aussieht – und weiß, warum gerade diese Zeit eine so beliebte Reisezeit ins Land der aufgehenden Sonne ist. Etwa zehn Tage lang stehen die Bäume in voller Blüte, wann es wo soweit ist, darüber wird in den Medien berichtet und die Japaner feiern gemeinsam mit Kommilitonen oder Kollegen nächtliche Picknicks in den Parks.

Gefahr für die Kirschblüte Auf dem Langen Kampe

Vor einigen Jahren schienen die Kirschbäume kurzzeitig gefährdet, als diksutiert wurde, eine Straßenbahn Richtung Heepen durch die Alle zu legen, was eine Seite der Allee wohl hätte mit dem Leben bezahlen müssen. Allein, die Planungen sind darüber hinweg gegangen und die Kirschbäume Auf dem Langen Kampe wieder außer Gefahr.

Also, es ist gerade wieder einmal soweit: Kirschblüte Auf dem Langen Kampe in Bielefeld – kommt doch einmal vorbei, schaut es euch an und schwebt durch das Blütenmeer!

11 Top Sehenswürdigkeiten für einen Kurztrip nach Wien

By Posted on 6 3 m read

Ach, wie schön war Wien. Ich habe euch hier einige Impressionen der schönsten Ziele in Wien zusammengestellt.  Der Beitrag enthält am Ende der Seite Hoteltipps mit Affilaite Links zu schönen Hotels in Wien! Lasst euch die Deals nicht entgehen!

Hofburg

An die 700 Jahre war die Hofburg der Wiener Sitz der Familie der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die Reichskleinodien, u.a. Krone, Reichsapfel und Heilige Lanze, befinden sich hier bis heute – der historisch sicherlich bedeutendste und auch einzige weitgehend erhaltene mittelalterliche Kronschatz überhaupt. Heute residieren in dem prachtvollen Bau u.a. der Österreichische Bundespräsident und die Nationalbibliothek.

Stephansdom

Stephansdom Wien

Stephansdom Wien

Der Steffl – Nationalheiligtum, Symbol der Stadt Wien, Kathedrale und Metropolitankirche – krönt seit dem Hochmittelalter die Wiener Innere Stadt. Lange durfte kein Kirchturm in Österreich-Ungarn höher gebaut werden als der Südturm des Stephansdoms in Wien.

Prater

Prater Wien

Hoch hinaus auf dem Prater in Wien

3 Millionen Besucher zieht es jedes Jahr auf den bekannten ganzjährig geöffneten Vergnügungspark “Volksprater”, besser bekannt als Wurstelprater oder einfach nur der Prater. Fans von “Der Dritte Mann” kennen ihn nur zu gut, auch wenn sie noch nie in Wien waren. Besonders das 120 Jahre alte Riesenrad ist ein Besuchermagnet und Symbol der Stadt.

Sachertorte

Sachertorte Wien

Hmmmmm… Leckere original Sachertorte in Wien

Die Sachertorte – wer möchte nicht einmal von dem locker-schokoladigen Traum kosten? Fürst Metternich (der vom Wiener Kongress) gab eine Abendgesellschaft, aber sein Chefkoch war krank. So sollte der nur 16 Jahre alte Bursche Franz Sacher für das Dessert sorgen. “Dass er mir aber keine Schand’ macht, heut Abend”, mahnte ihn Metternich. Tat er wahrlich nicht…

Hundertwasserhaus

Hundertwasser Wien

Das Hundertwasser Village in Wien

Ein starkes bejahen des Lebens spricht aus den architektonischen Unikaten des Österreichers Friedensreich Stowasser, besser bekannt als Hundertwasser. Kaum eine gerade Wand, Bodenwellen, eine beinahe schon organische Bauart, Farbenspiel und ganz viel individuelle Gestaltung prägen die Häuser des Österreichers. Gut zu bestaunen im Hundertwasserhaus und Hundertwasser Village in Wien.

Belvedere

Belvedere Wien

Belvedere Wien

Das wunderschöne Barocke Schlossensemble entstand um 1700 herum, zunächst als Französischer Barockgarten, dann mit dem (kleineren) unteren Belvedere als Wohnung und schließlich dem größeren, am anderen Ende des Gartens höher gelegenen, oberen Belvedere. Die Kaiserliche Wasserleitung wurde für die Springbrunnen angezapft. Heute finden sich hier Museen – wichtige Werke des berühmten Wiener Malers Gustav Klimt, wie Der Kuss, sind hier zu bestaunen.

Rathaus

Rathaus Wien

Rathaus Wien

Das neugotische Wiener Rahaus ist ein wahrer Tempel der Bürgerlichen Regierungsgewalt und beherbergt bis heute die Räume des Wiener Bürgermeisters. In der prominenten Nachbarschaft am Wiener Ring findet sich auch das Parlamentsgebäude, das Burgtheater, die Universität und letztlich auch Hofburg und Museumsquartier.

Graben

Graben Wien

Graben Wien

Der Graben ist Mittelpunkt des Einkaufslebens in Wien. Er erstreckt sich vom Stephansplatz ein gutes Stück durch die Wiener Innere Stadt und geht direkt über in Kärntner Straße und Kohlmarkt.

Burggarten

Burggarten Wien

Burggarten Wien

Wer an einem schönen Sommertag gemütlich beim Café sitzen oder durch einen Park schlendern möchte, ist im Burggarten genau richtig. Das Palmenhaus Café hat eine große Terrasse mit wunderschöner Aussicht und im Mittelteil befindet sich auch eine hübsche Innenanlage. Die Albertina mit ihrem tollen Kunstbetrieb und die Hofburg liegen gleich nebenan.

Staatsoper

Staatsoper Wien

Staatsoper Wien

Am Rande des Burggartens liegt auch die Staatsoper. Wer staunend durch die Albertina gegangen ist, beim Café im Palmenhaus entspannt hat, kann hier abends den Tag ausklingen lassen und ein tolles Stück der großartigen Wiener Musiklandschaft auf sich wirken lassen.

Heldenplatz / Maria Theresien Platz / Volksgarten

Maria Theresien Platz Wien

Einer der wunderschönen Museumsbauten am Maria Theresien Platz Wien

Gleich nebenan liegt das große Ensemble aus Heldenplatz, Maria Theresien Platz und Volksgarten. Hier lässt es sich nach der Oper wunderbar schlendern, mit Blick auf die Hofburg das Museumsquartier, Parlamentsgebäude und das Burgtor. Danach geht’s mit dem Fiaker zurück in die Unterkunft.

Hoteltipps in Wien

Zu meinen Lieblingshotels in Wien zählen das Holiday Inn, wenn es etwas teurer werden darf, dann das Urban Boutiquehotel oder das Motel One direkt am Hauptbahnhof. Ich bin mir sicher, ihr werdet eine schöne Unterkunft finden.